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Rostock sucht Land für 25000 Bürger

Rostock Rostock sucht Land für 25000 Bürger

Andreas Körnerf aus Rostock

Rostock. Der Artikel trifft leider nicht den Kern des Problems des zu geringen Wohnraums in der Hansestadt: Es nutzt wenig, wenn Bauflächen erschlossen werden, die dann - auch in nicht ganz so besonderen Lagen - dennoch mit hochpreisigen Immobilien bebaut werden. So geschehen im Baugebiet Warnemünde Werft (direkt an der Bahnlinie) und Markgrafenheide (z.B. Verkauf 122 m2 Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus für 439.000,00 €).

Der "Normalverdiener" wird sich solche Objekte kaum leisten können. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass auch hier wieder ein Anlageobjekt (meist als Ferien- oder Zweitwohnung)"an Mann gebracht" werden soll. Nicht umsonst wird seit geraumer Zeit festgestellt, dass beispielsweise in Warnemünde der "normale" berufstätige Bürger kaum mehr bezahlbaren Wohnraum findet. Es ist eben lukrativer, den Zweit- oder Ferienwohnungsmarkt "zu bedienen".

Dieser Trend ist mittlerweile auch am gegenüberliegenden Ostufer der Warnow spürbar - Warnemünde ist eben "voll"!. Gemäß OZ sollen auf der Mittelmole weitere 300 Wohneinheiten entstehen. Fragt sich nur, in welchem Preissegment und für welches Klientel. Befeuert wird diese Fehlentwicklung durch die Flucht "des Geldes" in "das Betongold" aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB.

Andreas Körnerf

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