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Fischen nach Wählerstimmen

Agrarminister gegen Angelverbot in Meeresschutzgebieten Fischen nach Wählerstimmen

Günter Hering aus Rostock

Rostock. Eine kurze Meldung macht mich nachdenklich: Die Dorschbestände in den Küsten von M-V müssen geschont werden. Daher sollen Angler und Fischer, die bislang jeweils gleich viel fangen, sich die kommende Quote teilen. Und ein Angler soll nicht mehr als 10 Dorsche pro Tag fangen dürfen! Wer will das kontrollieren?

Die Berufsfischer, die ohnehin große Existenzsorgen haben, müssten auf einen Teil ihrer Fangquote zugunsten der Angler verzichten, die als reines Freizeitvergnügen und zum Eigennutz derzeit offenbar deutlich mehr als 10 Dorsche pro Tag fangen.

Das Land M-V ist also bereit, auf Wirtschaftserhalt und Steuereinnahmen zu verzichten und statt dessen die Angler zu privilegieren. Das ist aber schlechter Wahlkampfstil, Herr Backhaus!

Günter Hering

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Rostock

Die Ostsee-Fischerei steuert auf eine Krise zu, die Quote für Dorsch wird im kommenden Jahr vermutlich deutlich gesenkt. Forscher wollen nun mit neu entwickelten Netzen den unerwünschten Beifang reduzieren.

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