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Nicht am Sonntag zusätzlich schuften

Einkaufen ohne Limit: IHK-Boss will das Grundgesetz ändern Nicht am Sonntag zusätzlich schuften

Bernd Krüger aus Rostock

Rostock. Keiner will am Wochenende arbeiten, aber viele tun es. Polizei und Feuerwehr, Bus-, Bahn-, und Zugfahrer und deren Kollegen, Piloten, Hotel- und Gaststättengewerbe, Kraftwerke, Tankstellen, Künstler, Kino, Krankenhäuser, Melker, Radio und TV, ADAC und Kollegen, ... ich weiß nicht, wer noch alles, aber es sind sehr viele.

Ich erinnere mich, früher (ja, DDR) hat mein Vater, wenn er als Werftarbeiter Überstunden schob oder am Wochenende gearbeitet hat, Zuschläge bekommen, von 25 Prozent für die Spätschicht (nach 22 Uhr) bis hoch zu 100 Prozent Zuschlag für den Sonntag.

Soll man doch festlegen: Es gilt die 40-Stunden-Woche, und wer also am Sonntag arbeitet, hat an dem einen Tag 200 Pro gearbeitet, also hat er Montag und Dienstag (oder 2 andere in Abstimmung mit den Kollegen wählbare normale Tage) als Ausgleich frei. Also nicht den Sonntag zusätzlich schuften, und auch nicht zwingend jeden Sonntag.

Aber garantiert stöhnen die Herren Chefs da wieder, die prahlen zwar immer , wie viel mehr Umsatz sie am Wochenende erwirtschaften, dies ihrer Belegschaft vergelten wollen sie nicht.

Von Bernd Krüger

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