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Realitätsverlust der Grünen

Grüne sehen großes Potenzial für Ökostrom Realitätsverlust der Grünen

Frank Heitmann aus Wackerow

Wackerow. Was soll man noch dazu schreiben. Herr Jaeger mit seinen Grünen lebt an der Realität vorbei und suggeriert uns Bürgern eine Versorgung durch Wind und Sonne. Also packen wir es doch an und schauen was passiert wenn wir uns auf den Lebensrhythmus von Wind und Sonne einlassen. Endlich die Freiheit als Mensch im Einklang mit der Natur, viel Arbeit wenn die Sonne scheint und der Wind um die Ecke pfeift und Freizeit bei Wolken mit lauen Lüften. Genau das ist der Traum wohin wir alle wollen.

Versorgungssicherheit, warum, wozu auch, gesetzliche Vorschriften von Energievorratshaltung nach EnWG §50 einfach abschaffen. Heute steht in der Ostseezeitung das die Oberzentren Greifswald und Stralsund auf der Landkarte des Regierungsportals nicht eingetragen sind. Also könnte man schon annehmen dass der Platz für die neuen 500 WKA in Vorpommern bereitgestellt wird. Betrachten wir doch mal einige Sachverhalte, 1. Das Geschäftsmodell der WKA beruht nur auf den Verkauf von Strom ohne eine Lieferverpflichtung, somit ist das Exportmodell schon mal fraglich. 2. Um Erzeuger und Verbraucher zusammen zu bringen und Tagesverbrauchschwankungen auszugleichen müssen Regelleistungen erbracht werden. Diese Regelleistungen werden in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren ausgehandelt. Bis jetzt hat sich noch kein WKA- und Solarbetreiber daran beteiligt. Warum wohl?

Das Problem wird immer bleiben, solange man nicht die Primärenergien von Wind und Sonne regulieren und kontrollieren kann, sowie es konventionelle Kraftwerke nun einmal handhaben. 3. Das Wortspiel Erneuerbare Energie gibt es nur auf dem Papier. Bisher hat es noch keine zwei gleichen Wind und Sonnentage an einem Standort gegeben. Wind der sich aus sich aus sich selbst heraus immer wieder erneuert gibt es nicht. Sollte es diese Phänomen einmal geben, brauchen wir keinen Wetterbericht mehr und Naturkatastrophen wie Starkregenfälle würden schon Wochen vorher im Kalender stehen.

Frank Heitmann

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