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Ann-Christin Schneider – Debüt mit drei

Ann-Christin Schneider – Debüt mit drei

Ob Volontäre, Onliner oder angehende Führungskräfte – die Zukunft der OZ liegt in den Händen junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Leidenschaft und guten Ideen Journalismus machen. Auf dieser Seite stellen wir acht von ihnen vor. Einige sind no

Dass Ann-Christin Schneider einmal Journalistin werden würde, ist rückblickend wenig überraschend. „Schon mit 15 habe ich erste Praktika bei der Zeitung gemacht. Danach habe ich die Sommerferien immer in Redaktionen verbracht“, sagt sie. Eigentlich begann ihre publizistische Karriere aber schon mit drei Jahren, als sie ihrer Mutter ihre erste eigene Geschichte diktierte.

„Die Geschichte vom kleinen Wecker“, erzählt die heute 24-Jährige und lacht.

Seit 2015 volontiert Ann-Christin nun bei der OSTSEE-ZEITUNG. „Das Schöne an dem Beruf ist, dass man in so viele Bereiche blicken kann. Man kann so viel erleben, was in anderen Jobs so nicht möglich ist“, sagt sie. Eine ihrer liebsten eigenen Artikel sei eine Reportage aus einer Unterkunft für Transitflüchtlinge in Rostock. „Das war sehr beeindruckend. Ich mag es, wenn Menschen einen so nah an sich heranlassen.“Ihr Ziel ist klar: Sie möchte Redakteurin werden – „gern natürlich bei der OZ“, sagt Ann-Christin, die für ihr Volo extra aus Bernburg (Sachsen-Anhalt) nach Rostock gezogen ist. Der entscheidende Tipp OZ kam übrigens von ihrer Kollegin Katharina Ahlers, die ein halbes Jahr zuvor ins Volontariat gestartet war. phs

Jana Franke – Traumjob durch Zufall

„Alles begann mit einem Zettel am Fahrrad“, erzählt Jana Franke (39), stellvertretende Lokalleiterin in der Grevesmühlener Redaktion. Ein Redakteur beabsichtigte damals, einen Artikel über hohe Bordsteine zu schreiben und suchte Zeugen. Sie meldete sich und sei fasziniert davon gewesen, wie er Informationen recherchierte und niederschrieb, sagt sie. Das war 1993.

„Es folgten ein Praktikum und ein Ferienjob bei der OSTSEE-ZEITUNG in Grevesmühlen. Auch an den Wochenenden war ich im Einsatz.“ Schließlich volontierte sie 2005 in der Wismarer Lokalredaktion und arbeitete dort einige Zeit als freie Mitarbeiterin, bis eine Stelle in Grevesmühlen frei wurde – „in meiner Heimatredaktion, dort, wo alles begann“, sagt sie. 2012 wurde Jana Franke schließlich stellvertretende Lokalchefin, und seit 2016 nimmt sie am OZ-Kapitänspatent teil, das Chefredakteur Andreas Ebel ins Leben gerufen hatte – der Mann, der Jana damals den Zettel ans Fahrrad geklemmt hatte. „Hier schließt sich der Kreis, könnte man fast behaupten.“

Der Weg bis heute sei lang gewesen, aber er habe sich gelohnt. „Mit meinem Traumjob vor Augen habe ich mein Ziel nie aufgegeben.“ phs

Jung, neugierig und talentiert

Als Katharina Ahlers ihren ersten Vortrag im Journalistik-Studium gehalten hat, habe sie noch nicht ahnen können, welche Wirkung dies auf ihr zukünftiges Leben haben wird: „Denn der ging genau über die OSTSEE-ZEITUNG“, erinnert sich die 24-Jährige. „Ein Kommilitone kam aus Wismar und schlug vor, doch über die OZ zu referieren. Da habe ich mich das erste Mal mit der Lokalzeitung intensiv auseinandergesetzt und gemerkt, was die OZ für ein gutes Blatt ist.“

Ein Kind der Küste ist die Newsdesk-Redakteurin schon immer gewesen. Aufgewachsen im friesischen Jever zog es sie nach der Schule zum Studium nach Magdeburg. 2015 begann sie schließlich ihr Volontariat bei der OZ. „Das war eine tolle Zeit. Ich bin viel in der Region herumgekommen, habe interessante Leute kennengelernt und vielseitige Themen und Geschichten geschrieben“, sagt die begeisterte Wassersportlerin. Routine kommt für sie – nun als Redakteurin am Nachrichtentisch in Rostock – aber auch nicht auf. „Ich kann meine Kreativität weiterhin ausleben und meine eigenen Ideen einbringen. Die Kollegen sind dafür auch immer offen. Das ist toll“, sagt Katharina.

Robert Berlin – digital und regional

Das Online-Angebot wird für die OSTSEE-ZEITUNG in Zukunft immer wichtiger werden – da ist sich Online-Redakteur Robert Berlin sicher. „Die Entwicklung im digitalen Bereich ist so rasant, dass wir versuchen müssen, immer vorn mit dabei zu sein“, sagt der 33-Jährige.

Der gebürtige Wismarer ist fest in der Region verankert. Nach seinem Studium in Deutsch und Englisch an der Uni Rostock zog es ihn zum Journalistik-Master nach Leipzig. Dort volontierte Robert bei der Sächsischen Zeitung. „Der Bezug zur Heimat war aber immer da. Hier leben Freunde und Familie, deswegen wollte ich wieder zurückkommen“, erzählt er. 2014 landete er dann in der Online-Redaktion der OZ und kümmert sich seitdem um den digitalen Auftritt der Zeitung. „Es ist ein spannender Job, denn ich bin direkt am Nachrichtenstrom dran und bekomme unmittelbare Reaktionen auf unsere Texte“, beschreibt der Onliner.

Verantwortung für das Unternehmen will Robert auch zukünftig übernehmen. Im sogenannten Kapitänspatent lässt er sich als Führungskraft schulen. „Ich identifiziere mich mit dem Haus und der Region und möchte auch weiterhin ein Teil der Zeitung sein“, erklärt der passionierte Schlagzeuger. acs

acs

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