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Ein guter Kompass im Dschungel der Schulen

Rostock Ein guter Kompass im Dschungel der Schulen

Der OZ-Schulnavigator startete im vergangenen Februar / Im Herbst soll das Angebot digital werden

Michelle Napiletzki (l.) und Isabel Schwerin besuchen die 8. Klasse an der Diesterweg-Schule in Stralsund.

Quelle: Foto: Miriam Weber

Rostock. Den Schulnavigator der OSTSEE-ZEITUNG gibt es seit dem 25. Februar 2017. Das große Ziel dieser neuen Serie ist es, alle weiterführenden Schulen im Verbreitungsgebiet der OZ vorzustellen, private und staatliche Schulen. „Wir werden die Bildungseinrichtungen genau unter die Lupe nehmen, sagen, was gut läuft und wo wir Verbesserungsbedarf sehen“, hatte OZ-Chefredakteur Andreas Ebel zum Start der Serie angekündigt. Denn: „Bildung wird immer wichtiger für unsere Gesellschaft“, so Andreas Ebel weiter. „Deshalb wollen wir unseren Fokus verstärkt auf Schulen legen“, so begründete der Chefredakteur die Entscheidung für diese OZ-Serie.

„Die Zielgruppe sind vor

allem junge Eltern, die sich

in der Entscheidungsphase für eine Schule für ihre

Kinder befinden.“

Alexander Loew,

Geschäftsführender Redakteur der OZ.

Auch aus der Landespolitik wurde dieses Vorhaben schon beim Start interessiert zur Kenntnis genommen. Bildungsministerin Birgit Hesse sagte dazu: „Ich freue mich darüber, dass sich die OZ so ausführlich mit Bildungseinrichtungen beschäftigt und unsere Schulen eine Möglichkeit erhalten“, sich und ihre Arbeit zu präsentieren“, so Hesse.

Nachdem der Startschuss gefallen war, schwärmen zu diesem Zweck seit Februar OZ-Redakteure aus allen Lokalredaktionen aus, um die weiterführenden Schulen vorzustellen. Bislang sind regelmäßig Artikel erscheinen, unter den dabei vorgestellten Schulen waren zum Beispiel die Regionale Schule in Gingst, die Conventer Schule in Rethwisch oder das Christophorus-Gymnasium in Rostock. Ingesamt sind im Verbreitungsgebiet der OZ 150 weiterführende Schulen ansässig, davon rund 50 in der Hansestadt Rostock.

Das alles ist also auch eine riesengroße Fleißarbeit, die von den einzelnen Lokalredaktionen da geleistet wird – die Redakteure verfügen über einen standardisierten Fragebogen, mit dem sie die wichtigen Informationen zur den Schule einholen. Auf diese Weise werden die unterschiedlichen Bildungsangebote untereinander auch besser miteinander vergleichbar.

Lea-Marie Kenzler betreut für die Lokalredaktion Rostock diese OZ-Serie. „Ich stelle zum Text immer fünf Infokästen dazu. Erklärt werden darin die Punkte Ausstattung, Lehrer, Verpflegung, Förderangebot und Freizeitangebot“, erklärt sie. Weitere Zahlen und Fakten zu den einzelnen Schulen – wie zum Beispiel Schulgeld, Arbeitsgemeinschaften oder andere Besonderheiten der Schule – ergänzen die Vorstellungstexte. „Wenn es eine Besonderheit gibt , die sonst keine andere Schule hat, gehört das natürlich auch in den Text, sagt die Reporterin. „Dazu befrage ich den Schulleiter, einen Lehrer und zwei Schüler, die wir dann auch mit Foto vorstellen“, sagt Lea-Marie Kenzler über ihre Arbeitsweise. So wird mit ganz persönlichen Beträgen ein plastisches Bild vom Alltag in den Schulen gegeben.

In den Schulen freut man sich über diese Art der Vorstellung, das ist die Erfahrung von Lea-Marie Kenzler. „Viele Lehrer lesen die Artikel regelmäßig und freuen sich darüber, dass ihre Schule auch mal ans Licht der Öffentlichkeit geholt wird. Oder sie warten schon darauf, dass sie endlich dran sind“, sagt die OZ-Mitarbeiterin.

Und was bringt das alles dem Leser? „Die Zielgruppe sind vor allem junge Eltern, die sich in der Entscheidungsphase für eine Schule für ihre Kinder befinden“, betont Alexander Loew, Geschäftsführender Redakteur der OSTSEE–ZEITUNG. Also bekommt diese OZ-Serie auch einen Service-Charakter. Denn die Leser können die vorgestellten Schulen vergleichen, sie werden manchmal auch auf besondere Schulformen gestoßen, von deren Existenz sie ohne die OZ nichts wüssten.

Nachdem der Schulnavigator so gut angelaufen ist, gibt es weitere Pläne: Das Angebot soll digital werden. Im kommenden Herbst, zum Beginn des nächsten Schuljahres also, soll das Online-Angebot folgen. Eine Internetadresse gibt es auch schon, und zwar www.oz-schulnavigator.de. Damit soll der OZ-Schulnavigator dann in seine interaktive Phase eintreten. Denn auch Lehrer werden auf diesem Portal publizieren können, so sind die Planungen. „Die Schulen bekommen auf diese Weise mehr Aufmerksamkeit“, ist sich Alexander Loew sicher. Schulen haben heutzutage natürlich ihre die ihre eigenen Internetseite, sie bekommen eine weitere Möglichkeit, sich darzustellen. Dann soll es für Schulen auch möglich werden, zum Beispiel eigene Bilder hochzuladen oder für Umfragen und Mitmachaktionen offen sein.

Alexander Loew spricht von einer „erhöhten Sichtbarkeit“ im Netz, was die Bildungseinrichtungen angeht, die geplante Sammelplattform wird auch für alle weiterführenden Schule im OZ-Verbreitungsgebiet offen sein und entsprechend oft angeklickt werden. Man darf auf die digitale Zukunft des Schulnavigators gespannt sein.

Thorsten Czarkowski

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