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Die kleinsten Digedags der Welt

Die kleinsten Digedags der Welt

Die Kobolde Dig, Dag und Digedag vagabundierten von 1955 bis 1975 in den Mosaikheften von Hannes Hegen durch die Welt. Längst sind alle ihre Abenteuer in praktischen Sammelbänden nachgedruckt.

Die Kobolde Dig, Dag und Digedag vagabundierten von 1955 bis 1975 in den Mosaikheften von Hannes Hegen durch die Welt. Längst sind alle ihre Abenteuer in praktischen Sammelbänden nachgedruckt.

Vermutlich auf der Suche nach neuen Lesergruppen hat der Tessloff-Verlag nun begonnen, die Klassiker noch einmal aufzulegen. Diesmal wurden die Comicseiten maßstäblich verkleinert, um mit dem Inhalt von jeweils 3-4 Heften ein Taschenbüchlein zu füllen. Band 1 bringt die ersten beiden Orientabenteuer der Digedags und einen Tier-Funny. Das Ergebnis ist zwiespältig. Zum einen gab es seit der Wende noch nie so viel Digedag-Lesefutter für so wenig Geld. Die Geschichten haben zwar schon ein wenig Patina angesetzt, aber mit etwas Offenheit für Nostalgie können sie immer noch prima unterhalten. Die Texte in den Sprechblasen sind gerade noch gut zu lesen. Zum anderen ist aber zu bezweifeln, ob Hannes Hegen (1925-2014) mit der Marginalisierung seines grafischen Werkes glücklich wäre. Am liebsten hätte er große Comicalben produziert.

Michael Klamp

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