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Kann Spuren von wahren Begebenheiten enthalten

Kann Spuren von wahren Begebenheiten enthalten

Was alles so auf den Bildschirm kommt ... von der abgefilmten Jobsuche bis zu Geschichtshäppchen

Zufall oder Fügung? Vor drei Wochen hatte der Schauspieler Martin Brambach bei RTL noch den unehelichen Honecker-Sohn Ronny gespielt – nun war er bei der ARD als Erich Honecker ganz groß im Bild. Und zwar im Spielfilm „Willkommen bei den Honeckers“ (ARD, 3. Oktober, 20.15 Uhr), mit der das erste Programm den Einheitstag begehen wollte. Ein Lob schon schon mal für die liebevolle Ausstattung des Films, mit der die DDR teilweise nachgebaut wurde. Beziehungsweise die Alltagswelt der ersten Nachwendejahre, als neben Wartburgs auch Opel Kadett und Audi 80 auf den Parkplätzen standen. Eine Verfilmung einer wahren Begebenheit, allerdings aufgebrezelt zu einer Komödie, die schließlich als Mediensatire endete.

Die Mutter aller Castings ist das Bewerbungsgespräch. Komisch eigentlich, das bis jetzt noch niemand auf den Gedanken gekommen ist, daraus auch eine TV-Show zu machen. Oder eben eine Dokusoap wie „Das Vorstellungsgespräch“ (Vox, 3. Oktober, 22.50 Uhr), in der unter anderem der Zustelldienst UPS neues Personal suchte. Damit setzten sich auch die Jobsuchenden dem unerbittlichen Blick der Fernsehkameras aus! Und im späteren Arbeitsleben ist dies, für den Gewinner jedenfalls, das Filmdokument einer geglückten Stellensuche.

Während die Nachrichtensender derzeit ziemlich schlechte Neuigkeiten anbieten, nahm sich der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender Phoenix am 3. Oktober mal richtig frei. Dort gab’s den ganzen Tag nur Naturdokumentationen, mit denen auch der Zuschauer zu Ruhe kommen konnte, wenn er es denn wollte. Zum Beispiel Sendungen der Reihe „Wildes Deutschland“ – in diesem Fall „Der Stechlin – Im Land der klaren Seen“ (Phoenix, 3. Oktober, 23 Uhr), wo der einst von Theodor Fontane gewürdigte Binnensee im Mittelpunkt stand. Das waren wirklich beeindruckende Naturaufnahmen, die die Welt um uns herum von ihrer besten Seite zeigten.

Ein Fluchtpunkt aus der Realität sind auch historische Stoffe, so gab’s den dritten Teil von „Maximilian – Ein Spiel von Macht und Liebe“ (ZDF, 3. Oktober, 22 Uhr), der uns ins 15.

Jahrhundert zurückversetzte. Ein „Filmevent um die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Maximilian von Habsburg und Maria von Burgund“, wie das ZDF es in der eigenen Mediathek beschreibt.

Geschichtshäppchen für Zuschauer, denen „Game of Thrones“ zu unübersichtlich ist.

OZ

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