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Warum bauen wir uns „Eselsbrücken“?

Warum bauen wir uns „Eselsbrücken“?

Ihr könnt euch eine Zahlenkombination nicht merken? Oder den Namen einer Stadt? Da empfiehlt es sich, einfach Eselsbrücken zu bauen. In der Schule etwa lernte man Sprüche wie „3 3 3, Issos Keilerei“.

Ihr könnt euch eine Zahlenkombination nicht merken? Oder den Namen einer Stadt? Da empfiehlt es sich, einfach Eselsbrücken zu bauen. In der Schule etwa lernte man Sprüche wie „3 3 3, Issos Keilerei“.

Damit sollten die Schüler sich merken, dass die Schlacht bei der Stadt Issos im Jahre 333 stattfand. Die Stadt liegt an der Grenze zu Syrien und der griechische König Alexander besiegte damals den Perserkönig.

Warum aber heißen solche Gedächtnis-Stürzen Eselsbrücken? Was haben sie mit Eseln zu tun? Esel gelten als dumm und vor allem störrisch. Wenn sie etwas nicht wollen, dann haben ihre Reiter oder Besitzer einen schweren Stand. Wisst ihr, was Esel überhaupt nicht mögen? Nasse Füße zu bekommen. Früher aber, als es noch keine Autos gab, mussten sie viele Lasten tragen und oft führten die Wege über Flüsse. Damit die Esel das Wasser überquerten bauten die Menschen extra kleine Brücken für sie. Das war zwar etwas umständlich und oft mussten sie Umwege gehen – aber am Ende kamen sie trotz der Umwege ans Ziel. So verhält es sich auch den sprichwörtlichen Eselsbrücken: Am Ende merkt man sich, was man sich merken wollte.

OZ

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