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Warum heißt es: „Wie von der Tarantel gestochen“?

Warum heißt es: „Wie von der Tarantel gestochen“?

Auf der Kinderseite der heutigen OZelot-Ausgabe könnt ihr nachlesen, wie gut manche Tiere sich tarnen. Eines dieser Tiere, die sich ihrer Umgebung äußerlich sehr gut anpassen, sind die Wolfsspinnen.

Auf der Kinderseite der heutigen OZelot-Ausgabe könnt ihr nachlesen, wie gut manche Tiere sich tarnen. Eines dieser Tiere, die sich ihrer Umgebung äußerlich sehr gut anpassen, sind die Wolfsspinnen.

Habt ihr mal eine gesehen? In Europa leben Exemplare, die teilweise sehr groß werden können – mit Beinen etwa handtellergroß. Aufgrund ihrer Größe haben die Menschen die Bisse dieser Spinnen früher auch für recht giftig gehalten. So entstand auch die Redewendung „Wie von der Tarantel gestochen“. Eine bestimmte Art der Wolfsspinnen nennt sich nämlich auch Tarantel. Der Name leitet sich von der italienischen Stadt Tarent ab, in der die Wolfsspinne stark verbreitet war. Vergiftungserscheinungen und auch die Tanzwut (Veitstanz) schrieben die Menschen früher dem Biss der Taranteln zu. Wer von ihr gebissen wurde, so dachten die Menschen, rastete völlig aus und rannte unter Umständen „wie von der Tarantel gestochen“ durch die Gegend. Forscher gehen heute davon aus, dass die Vergiftungserscheinungen von der europäischen schwarzen Witwe herrührten. Die Menschen konnten sich aber scheinbar nicht vorstellen, dass Bisse einer relativ kleinen Spinne so giftig sein kann.

OZ

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