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Neue mobile Spiele: Der Konsolentitel „Uncharted“ bekommt mobilen Ableger / Für Strategie-Fans gibt’s „Mekorama“ und „Redcon“

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Anpruchsvoll und in einer 2D-Seitenansicht: Bei „Redcon“ muss man gleichzeitig die eigene Basis und die des Gegners im Blick behalten.

Quelle: Hexage

Sonys Schatzjäger Nathan Drake feiert mit „Uncharted: Fortune Hunter“ seine Mobil-Premiere. Auf Android und iOS bekommt der Held im Comic-Stil daher, muss den Weg durch 200 Level schaffen und dabei Schätze einsammeln. Bei den Leveln handelt es sich um Schieberätsel, mit denen Wege freigeräumt werden müssen. Doch dabei schwindet schon mal der Boden unter Nathans Füßen, was es bedeutend schwerer macht. Seine Pistole nutzt der Held nur, um Fallen und Schalter auszulösen oder Hindernisse verschwinden zu lassen.

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Die Level werden immer komplexer, und irgendwann reicht eine Busfahrt kaum noch aus, um ins nächste Level zu gelangen. Diese Mühen werden jedoch belohnt. Im „Fortune Hunter“ können nämlich Gegenstände freigeschaltet werden, die dann im Multiplayer-Modus von „Uncharted 4: A Thief's End“ auf der Playstation benutzt werden können. Eine Verbindung der App zum PlayStation Network reicht aus, um beide Spiele miteinander kooperieren zu lassen. Die App für iOS und Android ist kostenlos.

Auf dem 3DS von Nintendo kommt wieder einmal die rosa Knutschkugel Kirby zum Einsatz. In „Kirby: Planet Robobot“ (40 Euro, ab 10. Juni) wurde das Dreamland von Roboter-Eindringlingen besetzt. Kirby schmeckt das natürlich nicht. In dem klassischen Jump'n'Run nutzt er seine altbekannte Fähigkeit, Gegner zu verschlucken und sich dabei kurz ihre Fähigkeiten anzueignen. Das ermöglicht kreative und sehr unterhaltsame Wege, um die Level zu bestehen. Ganz neu dabei ist der Robobot-Panzer: Kirby nutzt die Technik der Eindringlinge und schlüpft in einen mächtigen rosa Roboter, der dem Gegner kräftig einheizen kann. Das erinnert dann an eine süße Version des Klassikers „Metal Slug“. Kirby kann auch von Nintendos Amiibo-Sammelfiguren profitieren, die ihn mit weiteren Fähigkeiten versorgen.

Auch ein kleiner Multiplayer wurde integriert, der sogar ein paar rudimentäre Rollenspiel-Elemente für mehr Langzeitmotivation aufweist.

In „Mekorama“ erwartet den Spieler auch ein Roboter, aber vor allem geht es um Rätsel. Das kleine Maschinenwesen muss durch 50 Level geführt werden. Dabei handelt es sich immer um geometrische Gebilde inmitten unendlicher Leere. Zur besseren Übersicht lassen sich die Level frei rotieren, so dass man bequem überblicken kann, welche Weg zurücklegen sind. Das Ziel ist immer, von A nach B zu gelangen und dazu Hindernisse aus dem Weg zu schaffen. Dazu muss man meist Blöcke verschieben, mit ihnen Lücken füllen oder sie als Fahrstuhl verwenden. Die Bedienung ist dabei denkbar einfach.

„Mekorama“ ist sicherlich nicht die härteste Nuss unter den Puzzlern, aber es ist schön anzusehen und sehr entspannend. Entwickler Martin Magni bietet sein Gratis-Spiel für Android und iOS an.

Deutlich knackiger geht es bei „Redcon“ von Hexage zu, das ebenfalls kostenlos für iOS und Android erhältlich ist. Dieses Strategiespiel nutzt eine 2D-Seitenansicht, in der man die eigene Basis und die des Gegners im Blick behält. Natürlich müssen die Feinde ausgeschaltet werden, die Rahmenbedingungen dafür legt das Spiel fest. Auch Gebäude und Einheiten sind vorgegeben. Das bedeutet aber nicht, dass es „Redcon“ an Komplexität mangelt. Anfangs schießt man mit Kanonen aus der Ferne auf den Feind und sucht dabei die verwundbarsten Ziele aus. Im angenehmen Tempo steigt aber die Herausforderung. Es kommen Infanterie-Einheiten hinzu, die entweder beschädigte Räume in der eigenen Basis reparieren oder ins direkte Gefecht geschickt werden können. Das anfangs einfache Spiel wird so schnell schwieriger und die Pause-Funktion immer beliebter sein, um in der teils hektischen Echtzeit-Schlacht zu verschnaufen und das weitere Vorgehen zu planen.

Noch eine Schippe Komplexität legt „Warhammer 40 000: Regicide“ für iOS von Hammerfall Publishing drauf (4 Euro). Der Kampf zwischen Space Marines und dunklen Kreaturen wird dieses Mal auf dem Schachbrett ausgetragen, denn „Regicide“ ist eine abgewandelte Form des Spiels der Könige. Wie beim klassischen Schach lässt sich nur eine Figur pro Zug bewegen und jede Figur hat ihr bestimmtes Bewegungsmuster. Abseits davon können nach diesem Zug aber zusätzliche Aktionen ausgeführt werden, also eine Waffe abfeuern, Granaten werfen oder auch ein Schild aktivieren. Das Ziel ist es nicht immer, alle Gegner auszuschalten, sondern nur einen bestimmten Feind zu töten oder ein Feld zu erreichen. Die Kombination aus klassischem Schach und Rundenstrategie funktioniert gut und sorgt für spannende Gefechte – auch weil es diverse Missionsziele gibt.

Kurze Entwicklungszeit

Ohne farbige Grafik mussten früher n Handyspiele, wie zum Beispiel Snake oder Memory, auskommen und waren Übertragungen aus der Frühzeit des Computers. Mit dem Aufkommen von javafähigen Mobiltelefonen, Farbdisplays, besserer Rechenleistung und einem erweiterten Tastensatz (Pfeiltasten, Joysticks) wurden sie zunehmend aufwändiger gestaltet.

Weniger aufwändig gestaltet sind Handyspiele im Gegensatz zu PC- und Konsolenspielen – sowohl mit Blick auf die Grafik, als auch auf die Komplexität und den Umfang. Diese Entwicklerteams bestehen deshalb aus weniger Personen und die Entwicklungszeit beträgt nur wenige Monate, während PC-Spiele meist von einem großen Entwicklerteam in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren entwickelt werden.

Benjamin Krüger

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