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Apple: Mega-Mac, ein neues iPad und der HomePod

Entwickler-Konferenz Apple: Mega-Mac, ein neues iPad und der HomePod

Apple lud zu seiner Entwicklerkonferenz – die auch immer ein Basar der Neuigkeiten ist. Und Tim Cook und Co. präsentierten im San José Convention Center in Kalifornien gleich einen ganzen Strauß an neuen und weiter entwickelten Produkten.

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Der Ort der Apple WWDC-Konferenz in San José, Kalifornien.

Quelle: Apple

San José. „Wir haben sechs wichtige Nachrichten für euch, deshalb sage ich euch auch nur: Apple geht es gut“ – das war die Begrüßung von Konzernchef Tim Cook. Und begann gleich mit der Vorstellung einer neuen Apple-TV-Software, die ab Herbst auch die Film-uns Serien-Angebote von Amazon Prime beinhalten soll.

watchOS 4

Als nächstes stellt Kevin Lynch das neue Apple-Watch-System 4 vor Ab Herbst gibt es etliche Neuerungen im Design des Uhren-Interfaces und der Interaktion zwischen Fitnessgeräten und der Watch. Das heißt, dass die Watch dann die Daten von Fitnessgeräten auslesen und eigene Daten an die Geräte senden kann.

Erster Blick auf das neue watchOS 4

Erster Blick auf das neue watchOS 4.

Quelle: RND Screenshot/Apple

Neues MacOS High Sierra

Tim Cook ist auf der Bühne zurück. „Jetzt zum Mac: Das Herz des Macs ist MacOS“ sagt der Apple-Chef und übergibt an Craig Federighi. Die nächste Generation der System-Software für Apple-Rechner wird High Sierra heißen. Ein praktisches Detail: Künftig wird der Browser Safari „Auto Play“ blockieren – also gibt es auch keine lauten. selbst startenden Videos mehr. Außerdem wird eine neue Datenstruktur für wesentlich höhere Geschwindigkeiten, etwa beim Kopieren großer Datenmengen, sorgen. Hinzu kommen schnellere Grafik-Option, die auch Virtual Reality (VR) integrieren. Damit macht Apple seine Mac-Computer erstmals kompatibel mit VR. Das Hollywood-Spezialeffektestudio ILM demonstrierte, wie auf einem iMac-Tischrechner eine VR-Szene aus dem „Star-Wars“-Universum entworfen wird, in die Nutzer mit Spezialbrillen eintauchen können.

Neue iMac- und MacBook-Modelle

Bis zu einer Milliarde Farben könne die Monitore jetzt darstellen. Außerdem gibt es neue „Kaby lake“-Prozessoren und mehr Arbeitsspeicher sowie mehr Anschlüsse. Auch die Grafikleistung wurde optimiert – sie wird im Schnitt dreimal schneller. Auch hier steht VR im Mittelpunkt. Die Bildschirme erhalten einen Auflösung 4K und 5K. Auch die MacBooks erhalten schnellere Grafik. Alle sind ab heute erhältlich. Das ist alles, was wir an Updates heute haben. Aber nicht alles, was wir euch heute zeigen werden: Es folgt der iMac Pro. Der leistungsfähigste Mac aller Zeiten kommt in sportlichen Space Grey daher. Der Einstiegspreis für den Rechner-Boliden soll bei 4999 Dollar liegen – erhältlich ist der iMac Pro ab Dezember.

Der Kraftprotz unter den Macs

Der Kraftprotz unter den Macs: der neue iMac Pro, er ist ab Dezember erhältlich.

Quelle: RND Screenshot/Apple

iOS 11

Als einer der ersten Höhepunkte wird Apple Pay von User zu User vorgestellt. Es wird in das Nachrichtenprogramm iMessage integriert sein – bislang aber leider noch nicht in Deutschland. Auch die Sprachsoftware Siri wurde optimiert. Sie kann jetzt ein Wort auf drei unterschiedliche Weisen betonen. Und Siri kann jetzt auch übersetzen. Deutsch, Chinesisch, Französisch und Spanisch sollen von Anfang an zur Verfügung stehen. Apple stellt ein neues Komprimierungssystem für Bilder vor: HEVC, das doppelt so viel komprimiert wie das jpeg-Format und dennoch damit kompatibel ist. Komplett überarbeitet wurde das Control Center, das sich ab iOS 11 auf nur einer Seite befinden wird. Auch Live Photos wurde überarbeitet und bietet jetzt etliche Effekte, die sich mit einem Klick einstellen lassen. Die Kartenfunktion wurde ebenfalls optimiert – mit detaillierten Ansichten von Einkaufszentren und Flughäfen. Auch enthalten: Geschwindigkeitsbeschränkungen und Spur-Angaben in der Navigation. Die HomeKit-Funktion Airplay, die zur Automatisierung des Haushalts dient, steuert jetzt auch Lautsprecher.

Das neue Control Center mit allen wichtigen Elementen auf einer Seite

Das neue Control Center mit allen wichtigen Elementen auf einer Seite.

Quelle: RND Screenshot/Apple

Komplett überarbeitet wurde der App Store. Er wird nach neun Jahren komplett neu gestaltet. Das beginnt mit einem „Today“-Tab, auf dem die Neuigkeiten des Tages gezeigt werden. Außerdem neu: Ein eigener Tab für Spiele. Und natürlich hält iOS 11 auch ganz spezielle neue Features für die neuen iPads bereit. Unter anderem funktioniert iOS 11 auf dem iPad künftig auch mit Drag and Drop. Eine neue App namens Files sammelt alle Apps und deren Speicherorte (auch externe wie DropBox) auf einer Seite. Der Apple Pencil ist jetzt auch wesentlich besser in das System integriert und bietet App-übergreifend viele Markierungsmöglichkeiten. Eine integrierte Scanner-Software lässt Dokumente importieren, die dann mit dem Pencil ausgefüllt werden können.

Der neue Einstiegsbildschirm des App Stores

Der neue Einstiegsbildschirm des App Stores

Quelle: RND Screenshot/Apple

Völlig neu ist auch Apples Einstieg in die „Augmented Reality“-Welt. Mit der neuen Entwickler-Software AR Kit können Profis jetzt Programme für AR erstellen.

Neue iPads

Als fünfte Neuigkeit nennt Tim Cook das Stichwort iPad. Greg Joswiak stellt sie vor. Heute stellen wir ein neues ipad Pro vor. Es hat einen 10,5-Inch-Schirm. Es wiegt nur rund 440 Gramm. Das neue externe Smart-Keyboard wird von Anfang an in 30 Sprachen erhältlich sein. Der Bildschirm ist jetzt 50 Prozent heller und wurde komplett überarbeitet. Ein neues Feature namens ProMotion verdoppelt sich die Refresh-rate des Bildschirms, was für viel übergangslosere Bewegungsabläufe anbelangt. Auch die Grafik-Leistungsfähigkeit wurde verdoppelt, was unter anderem eine verbesserte professionelle Bildbearbeitung zulässt. Auch die 12,9-Inch-Version des iPad Pro erhält all diese neuen Features. Die Kamera ist die aus dem aktuellen iPhone und liefert 12 Megapixel. Die „Selfie-Kamera“ auf der Frontseite verfügt jetzt über 7 Megapixel. Beide Formate des iPad Pro starten mit 64 GB. Die neuen Spitzenmodelle haben 512 GB und sind ab sofort erhältlich.

Das neue iPad Pro mit 10,5 Inch Bildschirmdurchmesser

Das neue iPad Pro mit 10,5 Inch Bildschirmdurchmesser.

Quelle: RND Screenshot/Apple

One last thing – der HomePod

Tim Cook sagt nicht „One more thing“, wie Steve Jobs – aber „one last thing“: „Wir haben so tolle mobile Musik-Möglichkeiten, aber was ist mit zu Hause? Wir wollen die Art, wie wir zu Hause Musik hören, genauso revolutionieren wie die unterwegs. Dazu kommt Phil Schiller auf die Bühne und stellt einen „neuen Durchbruch“ vor: Home Pod. Ein Hochleistungslautsprecher mit einem Apple A8-Chip (derselbe Prozessor wie im iPhone) – besser als alle Streaming-Musikanlagen oder Hilfs-Lautsprecher, so die ambitionierte Ansage. Er erfasst die Raumstruktur und optimiert die Musik danach. Ein Lautsprecher erfüllt so den ganzen Raum mit sattem Klang und holt sich die Musik über WiFi, Integriert ist ein sogenanner Musikexperte, der den Lautsprecher mit dem 40 Millionen Titel von „Apple Music“ integriert. Spricht man den Lautsprecher mit „Hej Siri“ an, sucht er die gewünschte Musik heraus. Auch Fragen nach dem Drummer des Lieder oder alten Hitparaden weiß das elektronische Heinzelmännchen akkurat zu beantworten. HomePod ist auch mit HomeKit kompatibel, man kann also Lampen, Heizungen und mehr mit Sprachbefehlen steuern. Zudem kann HomePod all die Fragen beantworten, die Siri beherrscht. Der HomePod wird für 349 Dollar Ende des Jahres erhältlich sein, in Deutschland zu Beginn des Jahres 2018.

Soll den Musikgenuss zu Hause revolutionieren

Soll den Musikgenuss zu Hause revolutionieren: der HomePod.

Quelle: RND Screenshot/Apple

Von Daniel Killy/RND

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