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Bagger kappt wichtige Internetverbindung nach Rügen

Bergen Bagger kappt wichtige Internetverbindung nach Rügen

Tausende Menschen auf Rügen waren am Montag stundenlang ohne Zugang zum Internet. Ein Bagger hatte bei Barth versehentlich eine der beiden Hauptleitungen gekappt, die die Insel und weite Teile Vorpommerns mit dem weltweiten Netz verbindet.

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Eine bessere Anbindung der Insel Rügen an die Breitbandversorgung wird nach einer Havarie an einer Hauptleitung bei Barth und dem Totalausfall tausender Anschlüsse am Montag gefordert.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Bergen. Tausende Internetanschlüsse auf der Insel Rügen und dem vorpommerschen Festland waren gestern stundenlang tot. Ein Bagger hatte bei Tiefbauarbeiten bei Barth eine der wichtigen Hauptleitungen der Ediscom zerstört, über die die Region an das weltweite Netz angebunden ist. Vielerorts sorgte das in ganzen Gemeinden für einen Totalausfall der Internetversorgung. Auch das Telefonieren war über die Internetleitungen nicht mehr möglich.

Die Havarie hatte sich offenbar am späten Vormittag ereignet; erst am späten Nachmittag gingen die Anschlüsse Stück für Stück wieder ans Netz. Wann der Schaden vollständig behoben sein wird, konnte das Unternehmen am Abend noch nicht sagen.

Allein beim Rügener Unternehmen Kabel+Sat, dass sich um das Endkundengeschäft kümmert und über den  Ediscom-Hauptstrang versorgt wird, waren rund 15 000 Nutzer betroffen. So etwas dürfe sich nicht wiederholen, forderte Geschäftsführer Rolf Hoffmann verstärkte Anstrengungen zur besseren Breitbandversorgung der Insel. „Uns fehlt nach wie vor eine Anbindung an einer zweiten Stelle.“

OZ

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