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Chip-Entwickler ARM will ins Autogeschäft

Cambridge Chip-Entwickler ARM will ins Autogeschäft

Der vor allem im Mobilgeschäft erfolgreiche Chipentwickler ARM will seine Tätigkeiten ausweiten und auch im Geschäft mit Autos und Robotern reüssieren.

Cambridge. Der Chipentwickler ARM, dessen Technologie in fast allen Smartphones und Tablets steckt, will stärker ins Geschäft mit Autos und Robotern vorstoßen.

Der neue Chip Cortex-R52 sei speziell für Anwendungsfälle mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Verlässlichkeit gedacht, etwa in Autoteilen oder Medizin-Robotern, erklärte die britische Firma. Für Sicherheit solle unter anderem sorgen, dass der wichtige Software-Code in abgetrennten Bereichen ausgeführt werde.

ARM war jüngst vom japanischen Konzern Softbank übernommen worden, der stark auf Roboter setzt. Softbank-Gründer Masayoshi Son ließ sich die ARM-Übernahme 24 Milliarden Pfund (aktuell 28 Mrd Euro) kosten.

ARM produziert die Chips nicht selbst, sondern entwickelt nur die Architektur. Diese wird dann an Auftragsfertiger lizenziert - oder an Technologieriesen wie Apple und Samsung, die auf dieser Basis eigene Prozessoren entwickeln. Chips auf Basis von ARM-Architekturen sind besonders stromsparend, was ihnen den Stammplatz in Smartphones und Tablets bescherte.

Der im PC-Bereich dominierende Intel-Konzern hatte ARM trotz massiver Anstrengungen nie die Vormachtstellung in den Mobil-Geräten streitig machen können. Zuletzt nahm ARM verstärkt auch das Internet der Dinge mit seinen Milliarden vernetzten Geräten ins Visier. Auch hier ist Energieeffizienz sehr wichtig.

dpa

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