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EU-Wettbewerbshüter gehen gegen Facebook vor

Wegen WhatsApp-Übernahme EU-Wettbewerbshüter gehen gegen Facebook vor

Die EU-Kommission wirft Facebook irreführende Angaben bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 vor.

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Die EU-Kommission wirft Facebook irreführende Angaben bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 vor.

Quelle: Patrick Pleul

Brüssel. Die EU-Kommission wirft Facebook irreführende Angaben bei der Übernahme von WhatsApp im Jahr 2014 vor. Facebook habe damals angegeben, dass es nicht zuverlässig möglich sein werde, einen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste einzurichten.

Das teilte die Brüsseler Behörde mit. Im August 2016 hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen. Die EU-Wettbewerbshüter hatten 2014 für die Fusion nach eigenen Angaben noch eine Reihe anderer Faktoren hinzugezogen. Wegen derartiger Falschangaben werde die Genehmigung dafür nicht widerrufen. Facebook muss dennoch nun zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Im äußersten Fall droht ein Bußgeld in Höhe von ein Prozent des Umsatzes.

dpa

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