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Geschäft bei LinkedIn läuft besser als erwartet

Mountain View/Berlin Geschäft bei LinkedIn läuft besser als erwartet

In den vergangenen Monaten halbierte sich der Wert des Karriere-Netzwerks LinkedIn innerhalb weniger Woche, weil Investoren die Wachstumsaussichten Sorgen machten. Jetzt setzt nach einem Umsatzsprung die Erholung ein.

Mountain View/Berlin. Das Geschäft beim Karriere-Netzwerk LinkedIn läuft doch besser als erwartet - und bei den Anlegern setzt Erleichterung ein. Die LinkedIn-Aktie gewann im nachbörslichen Handel zeitweise 15 Prozent hinzu.

Zuvor hatte sich des Wert des US-Unternehmens seit Jahresbeginn nahezu halbiert, nachdem im Februar ein gesenkter Ausblick die Investoren verschreckt hatte.

LinkedIn steigerte im vergangenen Quartal den Umsatz im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 861 Millionen Dollar (759 Mio Euro). Das übertraf die Erwartungen der Wall Street. Im wichtigsten Geschäft von LinkedIn - Dienstleistungen für Unternehmen, die Mitarbeiter anwerben wollen - wuchsen die Erlöse um 41 Prozent auf 558 Millionen Dollar. LinkedIn lässt sich verstärkt von großen Unternehmen für die gezielte Suche nach Jobkandidaten bezahlen.

Der Konzernverlust weitete sich zwar von 42,5 auf 45,8 Millionen Dollar aus - aber auch das war noch besser als von Analysten erwartet.

Im deutschsprachigen Raum überschritt LinkedIn die Marke von acht Millionen Mitgliedern. Damit bleibt das Tempo weiter bei einer Million neuer Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz etwa alle sieben Monate und der US-Anbieter kann Schritt mit dem deutschen Rivalen Xing halten. Die Hamburger Tochter des Medienkonzerns Burda meldete Ende März zehn Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum, auf den sie sich fokussiert. LinkedIn steigerte im vergangenen Quartal die weltweite Nutzerzahl von 414 auf 433 Millionen.

Bei LinkedIn können Nutzer sich in beruflichen Profilen vorstellen, nach neuen Jobs Ausschau halten und mit anderen Mitgliedern kommunizieren. Unternehmen nutzen die Netzwerke bei der Suche nach Mitarbeitern.

LinkedIn ist auch als eines der wenigen westlichen Online-Netzwerke in China aktiv. Dort habe sich die Nutzerzahl seit vergangenem Sommer auf 20 Millionen verdoppelt.

dpa

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