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Google-Schwesterfirma kutschiert Kunden mit Roboterwagen

Testprogramm Google-Schwesterfirma kutschiert Kunden mit Roboterwagen

Bis selbstfahrende Autos regulär auf die Straße kommen, wird es noch einige Jahre dauern. Aber immer häufiger nehmen die Roboterwagen schon jetzt Fahrgäste mit. In Arizona sollen die autonomen Fahrzeuge jetzt alltäglich Familien zur Verfügung stehen.

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Ein selbstfahrendes Auto von Waymo, ein umgebauter Chrysler-Minivan, unterwegs auf einer öffentlichen Straße.

Quelle: Waymo/Illustration

Mountain View. Die Google-Schwesterfirma Waymo lässt erstmals US-Verbraucher ihre selbstfahrenden Autos im Alltag nutzen. Im Großraum von Phoenix in Arizona können sich Einwohner für ein Testprogramm bewerben. Die Idee dabei ist, Haushalten einen Roboterwagen für die tägliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Waymo-Chef John Krafcik machte in einem Blogeintrag am Dienstag keine Angaben dazu, wie viele Haushalte sich an dem Projekt beteiligen können. Die Firma baut aber ihre Roboterwagen-Flotte aus umgebauten Chrysler-Minivans des Modells Pacifica drastisch aus: Von 100 auf 500 Fahrzeuge. In den Waymo-Fahrzeugen sitzt zur Sicherheit ein Fahrer am Steuer, der notfalls eingreifen soll. Alle Fahrten sind für die Passagiere kostenlos.

Volvo gab Anfang des Jahres den Start eines ähnlich angelegten Programm mit 100 Familien in Göteborg bekannt. Die aktuelle Dimension dieses Tests ist unklar. Der Fahrdienst-Vermittler Uber nimmt bereits seit vergangenem Herbst testweise Fahrgäste in selbstfahrenden Autos in der US-Stadt Pittsburgh mit. Dabei geht es aber getreu dem Uber-Modell statt täglicher Nutzung darum, dass einige der Autos, die man sich per App bestellt, Roboterwagen sind.

Bei Waymo bündelte die Google-Mutter Alphabet die schon seit 2009 laufende Arbeit an selbstfahrenden Autos. In dem Projekt wurden auch bei Google selbst entwickelte kleine elektrische Zweisitzer auf die Straße geschickt. Zuletzt lag der Fokus aber auf der Umrüstung der Chrysler-Minivans des Modells Pacifica.

Unterdessen werden nach jahrelanger Geheimhaltung auch mehr Details zur Arbeit an Software für selbstfahrende Autos bei Apple bekannt. Laut dem Antrag des iPhone-Konzerns auf Testfahrten mit drei umgebauten Lexus-SUV, der dem „Wall Street Journal“ vorliegt, setzt Apple in die Wagen Ingenieure mit Erfahrung bei der US-Weltraumagentur Nasa. Sie hätten unter anderem an der Entwicklung eines autonomen Fahrzeugs zur Erforschung eines Jupiter-Mondes, Robotern und Algorithmen für die Erkennung von Objekten gearbeitet.

Über Apples Autopläne war bereits seit Jahren spekuliert worden, doch sie wurden erst mit der Roboterwagen-Erlaubnis für Kalifornien offiziell bestätigt. Unklar bleibt weiterhin, ob Apple - wie zunächst angenommen - ein eigenes Auto bauen will oder sich nur noch auf die Entwicklung von Software für autonome Fahrzeuge fokussiert.

dpa

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