Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° bedeckt

Navigation:
Gut ein Jahr nach Verbot: Uber unternimmt Neustart in Madrid

Madrid Gut ein Jahr nach Verbot: Uber unternimmt Neustart in Madrid

Der Fahrdienstvermittler Uber hat in Madrid gut ein Jahr nach einem gerichtlichen Verbot seine Tätigkeit neu aufgenommen.

Madrid. Der Fahrdienstvermittler Uber hat in Madrid gut ein Jahr nach einem gerichtlichen Verbot seine Tätigkeit neu aufgenommen.

Anders als bei seinem ersten Versuch mit dem Mitfahrerdienst UberPop im Jahr 2014 greift das Unternehmen in der spanischen Hauptstadt nun auf professionelle Fahrer zurück, die eine Lizenz zur Personenbeförderung besitzen.

Wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte, liegen die Preise bei UberX etwa 30 Prozent unterhalb der herkömmlichen Taxi-Tarife.

Uber arbeitet nach diesen Informationen in Madrid nun mit einer Lizenz für die Vermietung von Autos mit Fahrern. Ein Gericht hatte Uber Ende 2014 die Vermittlung von Fahrdiensten in Spanien verboten, weil die eingesetzten Fahrer keine Personenbeförderungsscheine besessen hatten. Darin sah die Justiz einen unlauteren Wettbewerb, der die Taxi-Unternehmer benachteiligte.

Der Madrider Taxi-Verband kündigte an, er werde erneut vor Gericht ziehen, wenn bei der neuen Uber-Aktivität Gesetzesverstöße festgestellt würden.

In Deutschland musste Uber seinen Mitfahrerdienst UberPop vor einem Jahr ebenfalls einstellen. Das Landgericht Frankfurt hatte den Service nach einer Klage des deutschen Taxigewerbes für wettbewerbswidrig erklärt. Seit November 2015 fokussiert sich Uber auf die Vermittlung von Fahrten in Berlin und München mit seinen beiden professionellen Mietwagendiensten UberX und UberBlack. In der Hauptstadt vermittelt Uber außerdem herkömmliche Taxifahrten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Hannover

160 Züge müssen täglich umgeleitet werden, wenn die Bahn zwischen Hannover und Kassel Schotter austauscht. Das trifft die weltgrößte Industriemesse. Die Unternehmer sind in Aufregung und befürchten einen Imageschaden. Niedersachsen macht einen Kompromissvorschlag.

mehr
Mehr aus Multimedia