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HD Plus: Erstmals mehr als zwei Millionen zahlende Kunden

Deutliche Zuwächse HD Plus: Erstmals mehr als zwei Millionen zahlende Kunden

Die TV-Landschaft ist im Umbruch. Nun wird die terrestrische Ausstrahlung im März auf einen neuen Standard umgestellt. HD Plus, Tochter des Satellitenbetreibers SES profitiert - und gewinnt immer mehr Kunden, die für den Empfang in HD-Qualität zahlen.

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Hochauflösendes Fernsehen gewinnt immer mehr Kunden.

Quelle: Michael Nelson/symbolbild

Unterföhring. Die HD Plus GmbH, Tochter des Satelliten-Betreibers SES, verzeichnet deutliche Zuwächse bei der Anzahl zahlender Kunden.

Wie das Unternehmen mitteilte, nutzen inzwischen 2,11 Millionen Kunden das kostenpflichtige Angebot „HD Plus“ für TV-Programm in hochaufgelöster Qualität. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,84 Millionen. Das Unternehmen habe trotz eines schwierigen Umfelds seine Kundenzahl deutlich gesteigert, sagte Wilfried Urner, Vorsitzender der Geschäftsführung, der dpa. Weitere 850 000 Haushalte würden „HD Plus“ derzeit testen. „Auf diese Wachstumsraten sind wir ein bisschen stolz.“

Für das laufende Jahr erwartet die SES-Tochter weitere positive Impulse durch die Abschaltung des ursprünglichen DVB-T-Sendeformats. Das bisherige terrestrische Signal wird ab 29. März vom Netz genommen und durch den neuen Standard DVB-T2 ersetzt, über den das TV-Signal künftig in HD-Auflösung ausgestrahlt wird. Für den weiteren Empfang benötigen die rund 3,4 Millionen betroffenen Haushalte in der Regel eine neue Settop-Box oder müssen zu anderen Anbietern wechseln.

„In die Hände spielt“ dem Unternehmen derzeit auch der neue technologische Standard Ultra-HD, sagte Urner. Bis Ende dieses Jahres würden schätzungsweise über vier Millionen TV-Geräte mit Ultra-HD-Auflösung in den Haushalten in Deutschland stehen. Dabei erweise sich die Satelliten-Übertragung als zukunftsfähig. Über Astra läuft seit rund zwei Jahren ein Demo-Kanal für Sendungen in gestochen scharfer Ultra-HD-Auflösung.

Damit sei das Satelliten-Signal gegenüber der terrestrischen Ausstrahlung über DVB-T2 auch auf absehbare Zeit besser aufgestellt, sagte Urner. Denn dort werde es kein Ultra-HD geben, das gäben die Bandbreiten gar nicht her. Zudem sei das TV-Angebot über Satellit mit 300 Kanälen, über 50 davon in HD, um ein Vielfaches größer.

Die Bereitschaft der TV-Zuschauer, für Inhalte zu bezahlen, ist dem Unternehmen zufolge weiter gestiegen. Die privaten TV-Sender verlangen mit der Umstellung auf eine hohe Bildqualität in HD inzwischen fast alle für den Empfang eine Gebühr. Über die Plattform HD+ werden die Sendungen verschlüsselt ausgestrahlt. Zuschauer können sich über eine spezielle Settop-Box oder ein entsprechendes Modul die Sendungen gegen Gebühr in HD-Qualität freischalten lassen. In der Standard-Bildqualität bleiben sie über Satellit kostenfrei empfangbar. Über DVB-T2 lassen sich private Sender künftig nicht mehr kostenlos empfangen. FreenetTV übernimmt dabei die Freischaltung und Zahlungsabwicklung.

dpa

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