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Inselspuk und Tiefsee-Tauchfahrt

Inselspuk und Tiefsee-Tauchfahrt

Die PC-Neuheiten „Song of the Deep“ und „We Happy Few“ sprechen Adventure-Fans an / „I am Setsuna“ ist für Rollenspieler gemacht

Tauchfahrt ins Ungewisse: Das Adventure „Song of the Deep“ nimmt den Spieler mit auf eine Abenteuerreise in die Tiefen des Ozeans. Protagonistin Merryn liebt das Meer genauso wie ihr Vater. Als der Fischer eines Tages spurlos verschwindet, baut Merryn ein U-Boot und begibt sich auf der Suche in eine dunkle wie geheimnisvolle maritime Welt. Aus einer farbenfrohen 2-D-Perspektive heraus gilt es, knifflige Rätsel zu lösen, versteckte Orte zu entdecken und nebenbei die wertvolle Substanz Tyne zu sammeln.

Natürlich wollen auch diverse große und kleine Gegner besiegt werden, dennoch bleibt der Adventure-Charakter erhalten. „Song of the Deep“ erscheint neben dem PC auch für PS4 und Xbox One für jeweils rund 15 Euro. Die jugendfreundliche Knobelei ist ab sechs Jahren freigegeben.

Um einen verrückten wie düsteren Ausflug in ein England der Zukunft handelt es sich bei der Story des Action-Adventures „We Happy Few“. Auf einer Insel werden die Bewohner mit einer Droge glücklich, aber auch gehorsam gemacht. Der Spieler muss von dem Eiland fliehen, was gar nicht leicht ist, weil die Insulaner es nicht gut finden, dass der Protagonist keine Drogen nimmt. Also führt der Weg von der Insel dann doch über gelegentlichen Konsum, auch über die Herstellung nützlicher Werkzeuge und kluges Auskundschaften.

Etwas furchteinflößend sind die mit kalkweißen, grimassenhaften Gesichtern gezeichneten Bewohner aber schon. „We Happy Few“ ist derzeit in der Early-Access-Phase erhältlich. Ungeduldige Spieler ab 16 Jahren mit PC oder Xbox One, die jetzt schon kaufen, können die Fertigstellung live miterleben und teils auch den Verlauf des Spuks mitbestimmen.

Beim Titel „I am Setsuna“ dürfte einigen Rollenspielern das Herz aufgehen. Das Game ist eine Hommage an japanische Genreklassiker wie „Chrono Trigger“ aus den 1990er Jahren. Damit geht der Publisher Square Enix weg von rundenbasierten Kämpfen hin zu Echtzeitkämpfen mit viel Magie und anderen Fähigkeiten. Optisch erinnern die putzigen Charaktere und liebevoll gezeichneten Locations und Hintergründe wirklich an die alten japanischen Klassiker. So richtet sich der für PC (40 Euro) und Playstation 4 (PS4) erscheinende Titel mit einer Freigabe ab sechs Jahren vor allem an Rollenspielfans der alten Schule.

Der Top-Down-Shooter „Livelock“ entführt Spieler in eine chaotische Zukunft, in der die Menschheit das Zeitliche gesegnet hat. Moderne Kampfroboter herrschen auf der Erde und bekämpfen sich gegenseitig. Drei Charaktere sollen spielbar sein, einer davon ist der Roboter Hex, der mit flotten Sprüchen eine Blechbüchse nach der anderen in den Dosenpfand-Himmel befördert. Doch Hex war nicht immer eine emotionslose Maschine. Vor dem Supergau wurde sein menschliches Bewusstsein gespeichert und in die Maschine, die ihn nun verkörpert, hochgeladen. Im Koop-Modus können bis vier Spieler zusammen in die Schlacht ziehen. Dabei ist neben einem flotten Klickfinger auch taktisches Geschick gefordert. „Livelock“ soll auch Top- Down-Shooter-Profis einiges abverlangen. Am 2. August erscheint er mit einer Freigabe ab 16 Jahren für PC, PS4 und Xbox One.

Düstere Grafik und beklemmendes Szenario: So kommt der „Necropolis“ daher. Das Third-Person-Action-Game schickt Spieler in eine sich verändernde Spielwelt aus engen Katakomben und dunklen Gassen. Anders als bei Genre-Kollegen à la „Shadowrun Returns“ oder „Spelunky“ verlangt das Kampfsystem dem Spieler etwas mehr Grips ab. Die Optik von „Necropolis“ ist ähnlich wie ein Comic angelegt, wirkt trotzdem authentisch und beklemmend. Bis zu vier Spieler können im Online-Koop-Modus miteinander in die Dungeons steigen. Für PC (knapp 30 Euro) ist „Necropolis“ schon erschienen, PS4 und Xbox One sollen folgen.

Peter Münch

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