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Jeder sechste Jugendliche wird Opfer von Cyber-Mobbing

Grevesmühlen Jeder sechste Jugendliche wird Opfer von Cyber-Mobbing

Das Problem ist auch an Gevesmühlens Schulen (Nordwestmecklenburg) bekannt. Die Regionale Schule „Am Wasserturm“ beugt mit sogenannten Webinaren vor. Die werden von Schülern und Eltern gleichermaßen dankend angenommen.

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Cybermobbing ist für Betroffene sehr belastend und verursacht häufig ein Gefühl tiefer Verunsicherung und Scham.

Quelle: AOK

Grevesmühlen. Gut 16 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen geben an, dass sie schon einmal im Internet beleidigt wurden – das sind deutschlandweit zwei Millionen Schüler. Diese erschreckende Zahl hatte Martina Tegtmeier während einer Präventionsveranstaltung parat. Sie arbeitet ehrenamtlich bei der Opferberatung „Weißer Ring“.

Wegzuschieben ist das Thema nicht mehr, auch nicht in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg). Doris Lobatz arbeitet als Sozialarbeiterin in der Regionalen Schule „Am Wasserturm“ und erzählt von einem Fall, in dem verfälschte Fotos eines Schülers ins Netz gestellt worden waren. Das Opfer vertraute sich ihr an – und sie handelte. „Wir suchten gemeinsam das offene Gespräch mit den Tätern“, erinnert sie sich. Mittlerweile sei Ruhe eingekehrt, auch aufgrund mehrerer Projekttage zum Thema Mobbing und eines sogenannten Webinars, das jedes Jahr an der Schule stattfindet und von Schülern und Eltern dankend angenommen wird.

Doris Lobatz: „Nach diesen Präventionsmaßnahmen sind die Fälle an der Schule weniger geworden.“ Zumindest jener, die sich der engagierten Schulsozialarbeiterin anvertrauen. Das machen längst nicht alle. „Sich Hilfe zu holen, egal bei wem, ist wichtig“, betont sie. „Früher gab es Beleidigungen von Angesicht zu Angesicht. Heute wird das oft übers Internet ausgetragen und andere steigen mit ein. Es entwickelt sich eine Art Gruppendynamik.“

OZ

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