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Letzte Hoffnung für „WannaCry“-Opfer

Erpressungstrojaner Letzte Hoffnung für „WannaCry“-Opfer

IT-Sicherheitsexperten aus Frankreich haben nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, vom Erpressungstrojaner „WannaCry“ verschlüsselte Computer wieder freizubekommen.

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Quelle: Jan Woitas/archiv

Paris. IT-Sicherheitsexperten aus Frankreich haben nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, vom Erpressungstrojaner „WannaCry“ verschlüsselte Computer wieder freizubekommen.

Allerdings sei eine Voraussetzung für den Erfolg, dass die Rechner nach der Attacke noch nicht wieder neu gestartet wurden, erklärte die Sicherheitssoftware-Firma Comae Technologies in einem Blogeintag.

Außerdem sei es möglich, dass die dafür nötigen Informationen im Speicher des Computers bereits überschrieben worden seien. Ansonsten haben das Werkzeug „Wanakiwi“ auf Computern sowohl mit Windows XP als auch mit Windows 7 funktioniert.

Für Tausende betroffene PC-Nutzer könnte das der letzte Strohhalm sein. Denn der 19. Mai ist der Tag, an dem laut Drohung der Angreifer die Daten auf befallenen Computern endgültig löschen will, wenn die Opfer keine Lösegeld bezahlt haben. Bei der Attacke am Freitag vergangener Woche waren Zehntausende Windows-Computer verschlüsselt worden. Nach Erkenntnissen der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky lief ein Großteil der betroffenen Rechner mit Windows 7.

dpa

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