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So funktioniert die „Volksverschlüsselung“

So funktioniert die „Volksverschlüsselung“

Nur der Absender und der Empfänger können verschlüsselte E-Mails lesen

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Mit der „Volksverschlüsselung“ können auch unerfahrene Computernutzer ihren E-Mail-Verkehr sicher verschlüsseln.

Quelle: Andrea Warnecke

Die „Volksverschlüsselung“ für E-Mails ist da. Das vom Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SiT) entwickelte System ermöglicht mit wenigen Klicks den Ende-zu-Ende-verschlüsselten Versand von E-Mails.

Warum die Verschlüsselung? Unverschlüsselte E-Mails können mit verhältnismäßig wenig Aufwand mitgelesen werden. Die Verschlüsselung von Ende zu Ende sorgt dafür, dass nur der Absender und der beabsichtigte Empfänger eine Mail im Klartext lesen können.

Was unterscheidet die „Volksverschlüsselung“ von bisherigen Lösungen? Sie soll auch weniger erfahrene Computernutzer unterstützen. Ein Assistenzprogramm richtet die E-Mail-Programme Outlook von Microsoft und Mozillas Thunderbird ein und hilft beim Erstellen der Zertifikate und Schlüssel.

Wofür braucht man Schlüssel und Zertifikate? Nachdem die Identität eines Nutzers überprüft ist, erstellt das Fraunhofer SiT ein digitales Zertifikat. Es verknüpft den Namen des Nutzers eindeutig mit seiner E-Mail-Adresse. So können Nutzer sicher sein, mit wem sie kommunizieren.

Wie kann ich an der „Volksverschlüsselung“ teilnehmen? Zunächst muss die kostenlose Software heruntergeladen werden. Aktuell läuft sie unter Windows (XP bis Windows 10), dort erlaubt sie die Einrichtung der Verschlüsselung in den E-Mail-Programmen Outlook von Microsoft und dem kostenlosen Mozilla Thunderbird. Laut Fraunhofer SiT sind Versionen für Mac OS X und Linux geplant.

OZ

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