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Stinktiere und Spurensuche

Stinktiere und Spurensuche

Tierische Echtzeit-Schlachten oder Rätseln in Asposien? Eine Auftragskillerin in schwieriger Mission oder Spurensuche in einem Märchenschloss? Ein Blick auf die neuen PC-Games.

Tierische statt menschliche Protagonisten schickt Publisher Pocketwatch im Echtzeitstrategie-Titel „Tooth and Tail“ auf die Schlachtfelder. Und so bekriegen sich Warzenschweine, Stinktiere, Ratten, Eulen und anderes Getier bis aufs Blut. Die etwas altbackene Optik versucht das Game mit hoher Spieltiefe und einer Vielzahl an Spielmodi und anderen Schmankerln wieder wettzumachen.

So gibt es neben der Einzelspielerkampagne, die die tierische Hintergrundgeschichte nach dem Motto „Fressen und gefressen werden“ erzählt, die Mehrspielermodi Ranked, Unranked, Offline-Splitscreen sowie diverse Internet-Multiplayer-Varianten. Wer also Basisbau und taktische Truppenbewegungen in Kombination mit hübsch animierten, zufallsgenerierten Echtzeit-Schlachten mag, dem könnte „Tooth and Tail“ gut gefallen. Der 20 Euro teure und ab zwölf Jahren freigegebene Titel soll auch für die Playstation 4 (PS4) erscheinen.

Vier Jahre nach „The Inner World“, erscheint mit „Der letzte Windmönch“ ein Nachfolger des Point-and-Click-Adventures. Robert, der naive, aber liebenswürdige Protagonist mit der Flötennase, ist wieder mit von der Partie. Die Entwickler versprechen ein außergewöhnliches, kniffliges Rätseldesign, kunstvoll gezeichnete 2D-Grafik und viel Humor. Man steuert die drei Hauptfiguren Robert, Laura und Hack wieder durch  Asposien, eine riesige, von Erdreich umgebene Welt.

Wie von „The Inner World“ gewohnt, ist oftmals geschicktes Kombinieren quer durch die Inventare aller Beteiligten notwendig, um ein Rätsel zu lösen. Die Spielzeit soll etwa zehn Stunden betragen. Am 20. Oktober erscheint „The Inner World: Der letzte Windmönch“ für PC und PS4 für 30 Euro ohne Alterseinschränkung.

In „Dishonored: Tod des Outsiders“ hat die Auftragskillerin Billie Lurk den verhängnisvollen Auftrag, ein gottähnliches Wesen namens Outsider zu töten. Besonders pikant: Der Todgeweihte schenkte Billie eigentlich erst ihre übernatürlichen Kräfte. So kann sie ihren Klon an jede beliebige Stelle der Spielwelt platzieren und sich dann auf Wunsch dorthin teleportieren. Eine weitere Fähigkeit nennt sich Semblance und meint das Betäuben eines Gegners und die Übernahme seiner Identität. Natürlich gilt es mit dem für diese Talente benötigten Vorrat des blauen Wunderelixiers Mana sparsam zu haushalten, so dass sich dieser immer wieder regenerieren kann.

Denn eines ist klar: Kein Mana, keine übernatürlichen Fähigkeiten. So ist die Spielbalance gewährleistet. „Tod des Outsiders“ ist der letzte Teil der „Dishonored“-Serie. Anders als die Vorgänger-Downloaderweiterungen ist der Titel einzeln spielbar, kostet aber auch um die 30 Euro. Neben dem PC ist die Schleich-Action auch für PS4 und Xbox One erschienen – jeweils mit einer Altersfreigabe erst ab 18 Jahren.

Das tragende Element des Action-Adventures „Echo“ ist ein Geheimnis, das Protagonistin En immer mehr in die eigene Vergangenheit führt. Nachdem ihr Körper 100 Jahre quasi stillstand, erreicht sie einen verlassenen, märchenhaften Palast. Einziger Begleiter ist ein ominöser, sprechender Würfel namens London, den En mit sich herumträgt. Ziel des Spiels ist es, das Mysterium um die Protagonistin und die anderen, scheinbar verschollenen Charaktere zu lösen – und das alles in dem Palast, der lebt, handelt und immer bedrohlicher wird. Für rund 23 Euro ist der Titel für PC und PS4 zu haben.

Mit der Rennsimulation „Project Cars 2“ möchte Publisher Bandai Namco Konsolen- und PC-Spieler in allen Könnensstufen ansprechen. Mehr als 180 Fahrzeuge stehen zur Auswahl, die auf knapp vier Dutzend Strecken bis ans Limit gefahren werden dürfen. Spielspaß soll „Project Cars 2“ schon durch die verschiedenen Spielmodi bieten. Neu ist etwa der kooperative Karrieremodus. Mit Freunden startet man so übers Internet oder auch im Netzwerk eine gemeinsame Rennkarriere. Bastelbegeisterte Spieler dürften sich für den Strecken-Editor begeistern, mit dem sich Parcours so gestalten lassen, dass man die getunten Boliden vor dem eigentlichen Rennen auf Herz und Nieren testen kann.

Peter Münch

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