Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Stromspar-Tipps fürs Smartphone

Stromspar-Tipps fürs Smartphone

Die Zeiten, als Akkus von Mobiltelefonen eine Woche durchhielten, sind lange vorbei / Der OZelot sagt euch, wie ihr Strom sparen könnt

Voriger Artikel
Amazon stellt neue Kindle-Generation vor
Nächster Artikel
Facebook wirbt Google-Managerin für Technik-Forschung ab

Nur noch 10 Prozenz Akkuladung? Mit einigen Tricks könnte es noch bis zur nächsten Steckdose reichen.

Quelle: Andrea Warnecke

Beim Blick auf den Smartphone-Bildschirm sticht der rote Ladebalken ins Auge: Der Akku ist schon wieder fast leer. Dabei hat man das Telefon doch über Nacht geladen — und jetzt ist erst Nachmittag. Natürlich müssen Nutzer, die viel spielen oder ständig soziale Netzwerke checken, damit leben, dass ihr Akku schneller nachlässt. Wenn er aber mal ohne Lademöglichkeit länger durchhalten soll, helfen diese Tipps:

Ortungsdienste ausschalten: Sie laufen ständig im Hintergrund und belasten den Akku. „Ortungsdienste sind große Stromfresser“, erklärt Yasmin Vetterl von der Zeitschrift „Chip“.

Sie lassen sich jedoch leicht deaktivieren. Bei Android geht das in den Einstellungen unter „Standort“, bei iOS im Datenschutz unter „Ortungsdienste“.

Funkstille: WLAN, NFC und Bluetooth suchen immerzu nach Verbindungsmöglichkeiten, wenn sie aktiviert sind. Das zieht unnötig Strom. Deshalb stellt man diese Schnittstellen aus, wenn man sie nicht braucht, rät Matthias Baumann vom Tüv Rheinland.

Verdunkeln: Bei vielen Mobilgeräten können Nutzer schon über die Schnelleinstellungen die Helligkeit des Displays reduzieren. Außerdem sollte man das Display deaktivieren und nicht weiterleuchten lassen, sobald man das Gerät aus der Hand legt — sonst vergeudet es unnötigen Strom. Baumann betont: „Das Display ist der größte beeinflussbare Stromverbraucher bei Smartphones.“

Synchronisation deaktivieren: Viele Apps synchronisieren sich in kurzen Zeitabständen, um immer aktuelle Inhalte parat zu haben. Zum Beispiel Mailprogramme, die ständig auf dem Mailserver nach neuen Nachrichten suchen. Wer darauf verzichten kann, sollte die Funktion in den Einstellungen der einzelnen Apps ausstellen, rät Yasmin Vetterl. Dann muss man aber selbst die Apps aufrufen, um neu eingegangene Nachrichten herunterzuladen, was etwas mühsam ist. Als Kompromiss lässt sich unter Umständen das Synchronisations-Intervall verlängern. Das gehe bei einigen Apps, sagt Matthias Baumann. Dann ziehen die Programme zumindest seltener im Hintergrund Strom.

Sparsam sein: Wenn der Akkustand unter eine bestimmte Grenze springt, schlagen einige Mobilgeräte einen Sparmodus vor. „Den kann man ruhig nutzen“, sagt Vetterl. Das Smartphone fährt das System dann automatisch in einen energieeffizienten Modus herunter. Ist der Akku am Ende — und man braucht das Gerät bald für einen wichtigen Anruf? Da hilft nur, es vorübergehend auszuschalten.

Im Ausland manuell verbinden: Im Ausland kann es passieren, dass das Handy aus zunächst unerfindlichen Gründen nach wenigen Stunden schlapp macht. Der Grund ist meist, dass das Gerät vergeblich nach seinem gewohnten Provider sucht. Abhilfe schafft dann das Abstellen der automatischen Suche und die manuelle Verbindung zu einem lokalen Betreiber.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
So klingt der Musiksommer: Die Königin der Instrumente läuft zur Hochform auf
Martin Rost vor der historischen Stellwagen-Orgel in der Stralsunder Marienkirche.

Kantor Martin Rost lädt die Besucher zu einem spannenden Programm in die Marienkirche ein, bei dem zahlreiche internationale Künstler gastieren

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Multimedia