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Telekom: Noch 500 000 Anschlüsse gestört

Rostock Telekom: Noch 500 000 Anschlüsse gestört

Die Deutsche Telekom bekommt ihren Massen-Blackout nach eigenen Angaben langsam in den Griff. Es spricht vieles für einen Hackerangriff als Auslöser.

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Nach den massiven Störungen bei Anschlüssen der Deutschen Telekom geht das Unternehmen nach eigenen Angaben ersten Spuren eines Angriffs von außen nach. (Symbolbild)

Quelle: Oliver Berg/dpa

Rostock. Noch immer sitzen rund 500 000 Festnetz-Kunden der Deutschen Telekom auf dem Trockenen. „Die Zahl geht zurück“, sagte ein Unternehmenssprecher der Ostsee-Zeitung. Seit dem frühen Morgen laufen Versuche, die gestörten Anschlüsse über Software-Updates wieder zum Laufen zu bringen - mit zunehmendem Erfolg, so der Sprecher.

Seit Sonntagnachmittag hatten bundesweit rund 900 000 der insgesamt 20 Millionen Festnetzkunden mit zeitweisen oder völligen Netzausfällen bei Telefon und Internet zu kämpfen. Auslöser ist der Ausfall von Routern bestimmter Baureihen. Die Telekom rät, den Stecker zu ziehen, einige Sekunden zu warten und dann den Router neu zu starten. Diese Methode wirke inzwischen weitaus besser als noch am Sonntag, so der Konzern.

„Ein Hackerangriff wäre durchaus möglich“, sagt der Sprecher zur möglichen Ursache des Blackouts. Dass die Telekom diese Variante selbst ins Spiel bringt, gilt als außergewöhnlich. Hackerangriffe durch Schadsoftware auf die Telekom seien alltäglich, blieben in der Regel jedoch erfolglos, so der Sprecher.

Gerald Kleine Wördemann

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Ausmaß noch unklar
Das Netz der Deutschen Telekom ist gestört. Sowohl Internet, Telefonie und Fernsehen sollen betroffen sein.

Im Netz der Deutschen Telekom hat es eine Störung gegeben. „Es liegt eine Störung vor. Ausmaß und Umfang sind noch unklar“, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

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