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Vater stellt pornografische Bilder der Tochter ins Internet

Wismar Vater stellt pornografische Bilder der Tochter ins Internet

Die Mutter wirft Nordwestmecklenburgs Jugendamt vor: „Ich wurde unzureichend informiert.“ Die Antwort der Fachdienstleiterin: „Das ist Sache der Polizei.“

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In ganz Deutschland ist die Polizei Kinderpornografie im Internet auf der Spur, auf dem Foto in Bayern, aber auch in Wismar.

Quelle: Peter Kneffel/dpa

Wismar. Karolina S. (Name geändert) aus Wismar hatte vom Jugendamt erfahren, dass gegen ihren Ex-Ehemann wegen Kinderpornografie ermittelt wird. Dass auch ihre Tochter (7) betroffen ist, wurde ihr nicht mitgeteilt. Dazu Fachdienstleiterin Karla Krüger: „Diese Informationen sind Polizei und Staatsanwaltschaft  vorbehalten.“

 Das Jugendamt sei ausschließlich für die Gewährung des Kinderschutzes zuständig. Der sei durch die Information an die Mutter erfolgt. Zu den Aufgaben des Jugendamtes gehöre nicht, „die Vorabmitteilung von möglichen strafrechtlichen Ermittlungsergebnissen gegen Familienangehörige“, so Karla Krüger.

Karolina S. sieht das anders: „Das mag rein rechtlich ja so sein, ich hätte mir aber etwas Mitgefühl und Einfühlungsvermögen gewünscht.“ Schließlich gehe es es um Menschen und nicht um Fallnummern.

Sylvia Kartheuser

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