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Neues aus dem Schulalltag

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Der Filofax in Zirchow auf Usedom setzt auf Fotos

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Philipp Kinkeldey (18, v. vorne), Aline Süß (16), Christian Schubert (17) und Annabell Knobus (16).

Quelle: Foto: Lars Freymuth / Rpivat

In der Schule am Stettiner Haff auf Usedom ist jede Menge los. Darüber freuen sich die jungen Reporter der Schülerzeitung „Filofax“, denn so ergeben sich viele Themen, über die sie schreiben können – über Klassen-Fahrten, Zirkus-Projekte oder Praktika. „Unsere Themen hängen eng mit dem pädagogischen Alltag zusammen“, sagt Lars Freymuth. Seit einigen Jahren betreut der Sozialarbeiter bereits die Redaktion des Filofax. „Unsere Zeitung lebt vor allem von Fotos“, sagt er.

Viele Schüler und Schülerinnen in der Zirchower Schule können nicht lesen und schreiben, da der Förderschwerpunkt der Schule auf geistiger Entwicklung liegt. „Manche unserer Schüler und Schülerinnen sind schwerst- und mehrfach behindert“, sagt Freymuth. Deshalb sei es auch schwierig, die Zeitung mit „mehr Text“ zu füllen. „Das wird von der Jury des Schülerzeitungswettbewerbs oft angemahnt.“

Christian Schubert (17) ist einer der jungen Reporter, die sich bemühen, den Textanteil des Blattes zu vergrößern. Der 17-jährige Wolgaster kann gut lesen und schreiben und unterstützt seine Mitstreiter, so gut er kann. „Es macht mir sehr viel Spaß, mit den anderen zusammenzuarbeiten“, sagt Christian. Zuletzt hat er einen Beitrag über eine Klassenfahrt nach London geschrieben. „Ich schreibe und lese gerne und könnte mir vorstellen, später als Journalist zu arbeiten“, sagt Christian.

Zum Zeitungs-Team gehören außerdem noch Annabell Knobus (16), Aline Süß (16) und Philipp Kinkeldey (18). Viel Spaß hat das Redaktions-Quartett regelmäßig, wenn sie an einer neuen „Foto-Story“

arbeiten. „Ideen dazu entstehen meistens im Brainstorm-Verfahren an der Tafel“, sagt Freymuth. Da seien dann alle voll dabei, auch wenn sie mit ihren Gedanken gerade ganz woanders gewesen seien. Die Themen der Foto-Storys wählen die jungen Zeitungsmacher mit aus. Eine der jüngsten Geschichten drehte sich etwa ums Thema „Nazis“. Einen Euro müssen ihre Mitschüler zahlen, um eine neue Ausgabe und damit auch eine neue Foto-Geschichte lesen zu können. Beim Schülerzeitungswettbewerb sind die Filofax-Redakteure schon zuletzt auf dem zweiten Platz gelandet.

OZ

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