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Gesprühte Kunst soll Schmierfinken abhalten

Rostock Gesprühte Kunst soll Schmierfinken abhalten

Entfernen, Ignorieren oder von einem Maler neu gestalten lassen: Die Rostocker haben mehrere Ideen, illegalen Graffiti etwas entgegen zu setzen.

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Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Von einem Tag auf den anderen sind sie da: illegale Graffiti. An Häuserwänden, Mauern oder Unterführungen prangen dann neue bunte Schriftzüge und Symbole. 763 Fälle wurden allein im vergangenen Jahr in Rostock erfasst. Die Hauseigentümer haben mehrere Ideen, dem etwas entgegenzusetzen. Während viele die Schmierereien schnell entfernen, wollen andere an den „Ehrenkodex“ der Sprayer appellieren.

Denn anstatt die Fassaden einfarbig zu malern, werden Schmierereien mit Kunstwerken überdecken. „Die Möglichkeit wird immer häufiger wahrgenommen“, sagt der freischaffende Künstler Karl-Michael Constien. In den vergangenen Jahren hätte das Interesse an solchen Auftragsarbeiten zugenommen. So sind von dem 35-Jährigen auch Arbeiten an den Wänden der KTV zu finden.  „Ich bin sicher, dass die Graffiti-Vandalen Respekt vor Auftragsmalereien haben“, erläutert Constien. Auch Marlen Schmidt vom Präventionsrat hat bereits positive Rückmeldungen von Hauseigentümern bekommen. „Tatsächlich scheint es sich zu lohnen“, so Schmidt. Die Vermieter würden davon berichten, längere Zeit Ruhe vor neuen Schmierereien zu haben.

Johanna Hegermann

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