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Partnersuche im Netz: Facts und Wissenswertes rund um‘s Online-Dating

Partnersuche im Netz: Facts und Wissenswertes rund um‘s Online-Dating

Seit 2001 gibt es die Online-Partnerbörse „Parship“, die damit die erste in Deutschland war.

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Seit 2001 gibt es die Online-Partnerbörse „Parship“, die damit die erste in Deutschland war.

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Seit 2001 gibt es die Online-Partnerbörse „Parship“, die damit die erste in Deutschland war.

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2007 schaffte es „Zoosk“ als eine der ersten mobilen Dating-Apps in die Stores von Apple und Google. Seitdem gab es einen regelrechten Boom.

Das „Matching“ ist eine Methode der Online-Partnervermittlung. Dabei wird anhand der Angaben im Profil ein Persönlichkeitsprofil erstellt, welches mit den Mitgliedern der jeweiligen Datenbank verglichen wird. Die vermeintlich passenden Mitgliedern werden einem dann primär vorgeschlagen.

Unterscheiden muss man bei Online-Dating zwischen einer Single- und einer Partnerbörse. Bei Singlebörsen steht das Flirten im Vordergrund. Sie werden meist von einem jüngeren Publikum genutzt und sind dementsprechend preiswert. Die hier genannten Apps gehören unter anderem zu den Singlebörsen. Partnerbörsen hingegen verfolgen eine ernsthafte Partnersuche.

Das Durchschnittsalter und der Preis liegen deutlich höher.

Über 20 Prozent der Online-Dating-Nutzer befinden sich bereits in einer Beziehung. Rund 24 Prozent der Männer und circa 14 Prozent der Frauen sind vergeben und dennoch online.

In MV werden nach Bremen und dem Saarland Dating-Portale am Wenigsten genutzt; lediglich 4 Prozent der Bevölkerung. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit über 20 Prozent.

Zoosk — Intelligente Partnersuchmaschine

Mitglieder: 600.000 in Deutschland

Durchschnittsalter: 23 bis 32 Jahre Frauenquote: 42 Prozent Männerquote: 58 Prozent Kosten: kostenloser Download,

Premium-Mitgliedschaft ab 15 Euro pro Monat „Zoosk“ verlangt von den Usern von allen hier aufgeführten Dating-Apps die meisten Informationen: Angaben zum Namen, zum Geburtsdatum, zum Körperbau, zur Bildung, zur Herkunft, zur Größe, zum Rauchverhalten und ob man Kinder hat sind unumgänglich. Vornehmen kann man die Registrierung über Facebook oder E—Mail-Adresse.

  Wieder begegnet einem das „Matching-Prinzip“. Im „Karussell“ kann man Leute bewerten, sehen wer interessiert ist und wo beidseitiges Interesse besteht. Das Gute an dieser App ist, dass sie quasi dazulernt. „Zoosk“ speichert ab, welche Art von Personen dem User gefallen und filtert die potenziellen Partner mit der Zeit immer genauer nach aus. An Übersichtlichkeit lässt „Zoosk“ jedoch etwas zu wünschen übrig.

Frühlingsgefühle, flirten, verlieben: Per Smartphone online Kontakte knüpfen

Via App zum Glück — oder?

Heutzutage machen wir immer mehr online: Wir shoppen online, verwalten unser Geld online oder suchen die Liebe für‘s Leben oder auch einfach nur einen kleinen Flirt online. Klar, dass es dafür auch etliche Portale gibt. Aber es gibt große Unterschiede: Da sind zum einen die Webseiten wie „Elitepartner“ oder „Parship“, auf denen man meist ernsthafte Partnersuche betreibt und das Durchschnittsalter recht hoch ist.

Zum anderen gibt es aber natürlich auch unzählige Dating-Plattformen, auf denen sich junge Leute tummeln und die oft auch nur zum Flirten verwendet werden. Und da es in der Zeit der Smartphones viel praktischer ist, alles über das kleine Gerät zu managen, haben sich mittlerweile viele Dating-Apps etabliert. Doch wie soll man bei der großen Auswahl wissen, welche App sich am besten eignet?

Welche Funktionen bieten sie? Fragen über Fragen. Um wenigstens ein paar dieser Fragen zu beantworten, habe ich absolutes Neuland für mich betreten: Vier Dating-Apps habe ich auf mein Smartphone heruntergeladen und einen kleinen Qualitätscheck vorgenommen.

Lovoo — lustig, lockere „Liebes“-App mit Live-Radar

Mitglieder: 3 Mio. in Deutschland Durchschnittsalter: 18 bis 35 Jahre Frauenquote: 37 Prozent

Männerquote: 63 Prozent Kosten: kostenloser Download; Premium-Mitgliedschaft ab 7,99 Euro pro Monat Angemeldet ist man schnell bei „Lovoo“ — lediglich Username, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Passwort sind nötig. Meldet man sich über Facebook an, geht es noch schneller. Für das Profil soll man ein Foto hochladen, die Angaben zu persönlichen Dingen sind freiwillig. Dann steht dem Chatten nichts mehr im Wege, denn auf der Startseite bekommt man sofort potenzielle Partner angezeigt.

  Eine schöne Idee ist die „Match-Funktion“, bei der einzelne Mitglieder angezeigt werden und man entscheiden kann, ob sie einem gefallen oder nicht. Klickt man auf den Haken, bekommt derjenige eine Nachricht und kann sich bei Interesse melden. Eine Besonderheit ist der Live-Radar, in dem via GPS Singles in gewünschtem Umkreis genau angezeigt werden. Für jeden ortbar zu sein, kann allerdings auch beängstigen.

Badoo — Dating-Plattform mit „Volltreffern“

Mitglieder: 3 Mio. in Deutschland Durchschnittsalter: 20 bis 35 Jahre Frauenquote: 48 Prozent

Männerquote: 52 Prozent Kosten: kostenloser Download,

Premium-Mitgliedschaft ab 8,49 Euro pro Monat Auch bei „Badoo“ erfolgt die Anmeldung ganz einfach mit der E-Mail-Adresse, wie bei „Lovoo“, oder über Facebook. Auf dem hochzuladenden Foto muss man deutlich zu erkennen sein, denn das Bild wird auf Angemessenheit überprüft. Ohne Probleme kann man dann im Chatroom drauflos schreiben. Allerdings gibt es bei einigen Aktionen Einschränkungen, für die man Punkte benötigt. Diese kann man sich verdienen, indem man an Umfragen teilnimmt oder Angebote von Werbepartnern annimmt. Oder man kauft sie sich. 100 Punkte kosten dann 2 Euro. Das „Matching-Prinzip“ findet sich auch bei „Badoo“, hier nur unter dem Namen „Volltreffer“. Ebenso kann man sich in dieser App ansehen, wer sich in der Umgebung befindet. Alles in allem vergleichbar mit „Lovoo“.

Tinder — Flirt-App mit Hindernissen

Mitglieder: 2 Mio. in Deutschland Durchschnittsalter: 18 bis 35 Jahre Frauenquote: 45 Prozent

Männerquote: 55 Prozent Kosten: kostenloser Download,

Premium-Mitgliedschaft ab 5,50 Euro pro Monat Schlicht, einfach und übersichtlich ist das Design von „Tinder“. Und sofort nach der Anmeldung landet man beim „Hot-or-Not-Spiel“, also wieder einmal dem bereits altbekannten „Matching-Prinzip“. Hier kann man neben einem „ja“ oder „nein“ auch einmal täglich einen „Super-Like“ vergeben. Chatten ist jedoch nur möglich, wenn man einen „Match“ hat, wenn der andere einen also auch positiv bewertet hat. Einerseits gut, andererseits oberflächlich, da man zunächst nur das Äußerliche bewertet. Und noch einen Haken gibt es bei „Tinder“: Die Anmeldung ist ausschließlich über Facebook möglich, wodurch sämtliche Informationen sowie Fotos von diesem sozialen Netzwerk bezogen werden, ohne dass der User Einfluss darauf nehmen kann. Fazit: Mehr Bewertungs- als Flirt- oder Dating-App.

Von Maria Baumgärtel

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