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Suche nach einer besseren Welt und Rache eines Ex-Boxers

Das Festival im Stadthafen (FiSH) startet am 19. Mai – Der OZelot stellt junge Filme vor Suche nach einer besseren Welt und Rache eines Ex-Boxers

Vom 19. bis 22. Mai laufen auf dem 13. FiSH-Festivals deutsche und internationale Filme / Beim Wettbewerb „Junger Film“ machen junge Regisseure zwischen 6 und 26 Jahren mit / Es geht oft um ernste Themen wie Flucht und Identitätsfindung

346 Filme aus der ganzen Republik wurden zum diesjährigen FiSH-Festival in der Kategorie „Junger Film“ eingereicht. 32 dieser Kurzfilme haben es letztendlich ins Programm des Festivals geschafft und werden am 20. und 21. Mai gezeigt. Darunter sind überwiegend Kurzspielfilme, aber auch Experimentalfilme, Animationsfilme, Dokumentationen, Trickfilme, Video Poems und ein Social-Spot.

  Der thematische Schwerpunkt des Festivals lautet in diesem Jahr „Asyl, Flucht, Europa“, zu dem es auch Workshops und eine Podiumsdiskussion geben wird. Doch auch andere Themen finden Platz beim „Jungen Film“. Insgesamt gibt es sieben Themenblocks, nach denen sich die Fachjury jeweils zusammensetzt und berät. Das sechsköpfige Team besteht diesmal aus den beiden Berliner Regisseurinnen Miriam Dehne und Elisa Klement, dem Hamburger Journalisten und Gründer einer PR-Agentur für Film und Fernsehen Helmut Monkenbusch, dem Hamburger Redakteur und Moderator Daniel Schöckert, dem Rostocker Filmdozenten Matthias Spehr und dem Hamburger Regisseur und Autor Matthias Vogel. Am Ende sind sie es, die darüber entscheiden, welcher Beitrag zum „Film des Jahres“

gekürt wird und welcher junge Filmemacher damit das Preisgeld in Höhe von 9000 Euro gewinnt. Wer den Hauptpreis nicht gewinnt hat aber noch Chancen auf zahlreiche andere Preise. Zusätzlich werden Qualifikationen für internationale Partnerfestivals ausgesprochen.

Goldener Schnitt Animationsfilm von Lilith Queisser, 4:05 Minuten Wann: 21. Mai, 13 bis 14.30 Uhr, Block 6, im Mau Club Was: Der Film erzählt von einem Mädchen, das zusammen mit einem roten Luftballon ihre Heimat verlässt um eine neue, aufregendere Welt zu erkunden. Durch das Erkunden der neuen Welt distanziert sie sich mehr und mehr von ihrer Heimat. Es stellt sich die Frage, ob bunt immer schöner oder ob „Mehr-haben“ immer besser ist.

Mitfahrer

Kurzspielfilm von Andreas Kessler, Daniela Schramm Moura und Stephan Kämpf, 7:20 Minuten Wann: 20. Mai, 19 bis 20.45 Uhr, Block 3, im Mau Club Was: Tom und Janine sind kurz davor, einen Flüchtling über die Grenze zu schmuggeln. Aber was, wenn sie sich strafbar machen? Zwischen den beiden entbrennt ein absurder Streit – nur der junge Mann aus Gambia versteht kein Wort.

What happens in your brain if you see a german word like ...?

Experimentalfilm von Zora Lux, 5 Minuten Wann: 21. Mai, 15.30 bis 17.30 Uhr, Block 7, im Mau Club Was: In der deutschen Sprache gibt es extrem lange Worte, da sich zwei Worte zu einem neuen zusammensetzen lassen. Ein Mann mit Glatze liest ein solches langes Wort. Während er darüber nachdenkt, sehen wir auf seinem Hinterkopf seine Gedanken. Das Wort scheint endlos, so dass er sich immer weiter in seinen Gedanken verfängt.

Mona

Dokumentation von Christiane Rauscher, Helena Golz und Theresa Offenbeck, 30 Minuten Wann: 21. Mai, 13 bis 14.30 Uhr, Block 6, im Mau Club Was: Mona führt ein Leben, das zwischen künstlerischem Schaffensdrang und totaler Überforderung pendelt. Mit 24 Jahren hat sie bereits fünf depressive Episoden erlebt. Das intime dokumentarische Porträt „Mona“ begleitet einen jungen, kreativen Menschen auf der Suche nach einem Ausweg.

Darwin

Kurzspielfilm von Josefine Scheffler, 21:56 Minuten Wann: 20. Mai, 21 bis 23 Uhr, Block 4 (FSK 16), im Mau Club Was: „Darwin“ ist die elektrisierende Rachegeschichte über einen ehemaligen Boxer, der vor 15 Jahren in einem Wutanfall seine Frau erschlug, und seinem getriebenen Sohn Darwin, der, als der Vater aus dem Gefängnis entlassen wird, seine Chance sieht, mit seiner Vergangenheit abzurechnen und sich gleichzeitig selbst neu zu erschaffen.

Von Maria Baumgärtel

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