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Wo bitte geht’s zum Frieden?

Filme, Lesungen und Workshops: Am 1. November beginnen die Entwicklungspolitischen Tage in MV Wo bitte geht’s zum Frieden?

Zum 16. Mal starten bald die Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern – 52 Initiativen haben an 17 Orten im Land 84 Veranstaltungen zum Thema „Krieg und Frieden“ organisiert – Tausende Besucher werden erwartet

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Jeden Tag sterben im Krieg unzählige Menschen. Sei es in der „Schlacht“ um das syrische Aleppo, in der umkämpften ukrainischen Stadt Mariupol oder in einem der vielen Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent.

OZ-Bild

Zum 16. Mal starten bald die Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern – 52 Initiativen haben an 17 Orten im Land 84 Veranstaltungen zum Thema „Krieg und Frieden“ organisiert – Tausende Besucher werden erwartet

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Clowns-Show im Dorfhaus Lüchow (Altkalen)

Gemeinsam mit dem Verein Clowns ohne Grenzen hat das Team der Klinikclowns alias „Rostocker Rotznasen“ eine Show entwickelt, mit der sie in Flüchtlingsunterkünften in MV auftreten. Am Sonntag,

6. November, geben sie von 14 bis 17 Uhr eine Vorstellung im

Dorfhaus Lüchow (Altkalen). Die Show funktioniert non-verbal.

Film „Viva Belarus“ in Greifswald

Über die politische Situation in Weißrussland, basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt der Film „Viva Belarus“ (OmU in Englisch). Er läuft am 4.November um 21 Uhr im Literaturzentrum Koeppenhaus (Bahnhofstraße 4/5). Es geht um den 23-jährigen Musiker Miron, der zum Armeedienst zwangsrekrutiert wird.

Ausstellung in Güstrow: Begegnungsreise in Bildern

Am 11. November um 17 Uhr eröffnet im Komm-Center (Mühlenstraße 51) eine Ausstellung von Uwe Friedrich. Der Fotograf hat Portraits von alten und neuen Güstrowern aufgenommen, die sich einander verbunden fühlen – analog zur Parchimer Ausstellung „Aus Fremden werden Freunde“. Foto: Uwe Friedrich / www.das-wahre-gesicht.de

„Gaza Monologe“: Junges Theater in Greifswald

Das palästinensische Theater „Ashtar“ zeigt am 11. November um 20 Uhr im Rubenowsaal des Theaters Greifswald (Robert-Blum-Straße) das Stück „Gaza-Monologues“ (dt.: Gaza-Monologe). Das Theaterstück, das 33 junge Menschen aus Gaza geschrieben haben, wird in arabischer Sprache mit deutscher Übertitelung aufgeführt.

Lesung in Neustrelitz

Der Rüstungsexperte Jürgen Grässlin liest am 3. November um 20 Uhr im IKUWO Greifswald (Goethestraße 1) aus seinem „Schwarzbuch Waffenhandel“.

Das Thema „Krieg und Frieden“ beherrscht derzeit das Weltgeschehen, und deshalb hat das Eine-Welt-Landesnetzwerk MV diesen inhaltlichen Schwerpunkt für die Entwicklungspolitischen Tage 2016 ausgewählt. „Das Thema ist aktueller als wir uns das wünschen. Die Nachrichtenlage lässt bei vielen Ängste und Sorgen aufkommen“, sagt Andrea Krönert, Sprecherin des Netzwerks.

Bleibt einem da nichts anderers übrig, als ohnmächtig das Weltgeschehen zu verfolgen? Und zu hoffen, dass man selbst da nicht mit reingezogen wird? Die Entwicklungspolitischen Tage sollen aufzeigen, wie viele Alternativen es gibt. „In unseren Veranstaltungen suchen wir nach Friedensbotschaften, fokussieren auf das, was wir hier tun können. Wir wollen Mut machen, aus der Ohnmacht zu finden“, sagt Andrea Kröhnert. Je nach Veranstaltung können die Teilnehmer zuschauen oder mitmachen, Theater spielen oder anschauen, Vorträge hören oder diskutieren, Workshops und Ausstellungen besuchen.

Was Frieden bedeutet, können sich Menschen aus Israel und Palästina kaum noch vorstellen. Zu viele Jahre schon herrschen in der Region Unruhen. Eine Gruppe junger Palästinenser verfolgt einen ungewöhnlichen Friedenspfad. Sie wollen mit ihren Theaterstücken und -workshops dazu beitragen, dass der Frieden näherrückt.

Im Stück „Gaza-Monologe“ etwa sagen sie „Genug! Wir haben eine Welt verdient, die besser ist als diese, eine Welt ohne Angst, Belagerung und Besatzung.“ In einem Workshop können Einheimische und geflüchtete Menschen aus Vorpommern zusammen ein eigenes Theaterstück entwickeln.

Aktionen im ganzen Land

Vom 1. bis zum 22. November bieten 52 Initiativen an 17 Orten in MV ein vielfältiges Programm zum Thema „Krieg und Frieden“ an.

Es gibt Filme, Theater, Vorträge , Aktionen und Workshops. Auch Ausstellungen widmen sich dem Thema. So stehen etwa im Peter-Weiss-Haus vom 23. bis 27. November die „Tage des indigenen Films“ auf dem Programm mit Filmdiskussionen, Workshops und einer Ausstellungseröffnung .

Lesungen gibt es auch speziell für Schüler. Etwa am Dienstag, 1. November, erzählt Kirsten Boie in der Stadtbibliothek Greifswald vom Alltag einer syrischen Familie in Damaskus, der Flucht und dem Ankommen in

Deutschland.

• Online:

www.eine-welt-mv.de/ep-tage-2016

Nele Baumann

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