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„Die Astronautin“: Pilotin und Meteorologin im Finale

Erste deutsche Astronautin „Die Astronautin“: Pilotin und Meteorologin im Finale

Bei der Suche nach der ersten deutschen Astronautin sind noch zwei Frauen aus Köln und Bonn im Rennen.

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Die Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Die Astronautin“: Insa Thiele-Eich (l) und Nicola Baumann. Bis 2020 sollen sie fit für einen Flug zur ISS gemacht werden.

Quelle: Michael Kappeler

Berlin. Bei der Suche nach der ersten deutschen Astronautin sind noch zwei Frauen aus Köln und Bonn im Rennen. Die Eurofighter-Pilotin Nicola Baumann und die Meteorologin Insa Thiele-Eich wurden aus den letzten sechs Kandidatinnen ausgewählt.

„Wir Deutsche dürfen stolz auf diese beiden Personen sein“, wie Jury-Mitglied und Ex-Astronaut Ulrich Walter sagte. Die beiden Frauen sollen nun eine Ausbildung zur Astronautin beginnen. Nach Plan der privaten Initiative „Die Astronautin“ wird eine von ihnen vor 2020 als erste Deutsche zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen - vorausgesetzt, das nötige Geld dafür kommt zusammen.

Die Initiative will bis zum 30. April per Crowdfunding mindestens 50.000 Euro sammeln, um den ersten Trainingsabschnitt zu finanzieren. Bis Mittwoch waren rund 27.000 Euro zusammengekommen. Für die gesamte Mission mit angenommenen Kosten von rund 50 Millionen Euro sollen Sponsoren gefunden werden.

Aus Deutschland waren bislang nur Männer im All - elf an der Zahl. Der Erste war 1978 der DDR-Bürger Sigmund Jähn. Bei dem Projekt geht es auch darum, mehr Mädchen und junge Frauen für Naturwissenschaften zu begeistern. Zunächst hatten sich mehr als 400 Frauen beworben, 80 von ihnen durchliefen medizinisch-psychologische Tests am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

dpa

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