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Geisterhafter Krake Casper lässt Meeresforscher staunen

Washington Geisterhafter Krake Casper lässt Meeresforscher staunen

Sein Spitzname ist Casper, weil das kleine weiße Meereswesen mit den schwarzen Knopfaugen aussieht wie der freundliche Geist aus dem Zeichentrickfilm.

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„Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine unbeschriebene Art, die möglicherweise keiner bekannten Gattung gehört“, berichtet der Meeresbiologe Michael Vecchione. So lange heißt der Kleine „Casper“.

Quelle: Noaa Office Of Ocean Exploration

Washington. Sein Spitzname ist Casper, weil das kleine weiße Meereswesen mit den schwarzen Knopfaugen aussieht wie der freundliche Geist aus dem Zeichentrickfilm. Einen richtigen Namen hat der geisterhafte Krake noch nicht.

„Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eine unbeschriebene Art, die möglicherweise keiner bekannten Gattung gehört“, berichtet der Meeresbiologe Michael Vecchione auf der Website der US-Meeresbehörde NOAA.

Forscher entdeckten den achtarmigen Tintenfisch Ende Februar bei einer Expedition im Pazifik nahe der Insel Necker, die zu Hawaii gehört. Casper saß auf einem flachen Felsen am Meeresgrund in rund 4300 Metern Tiefe, als sich der ferngesteuerte Tauchroboter näherte.

Sein Äußeres erstaunte die Wissenschaftler, weil ein derartiger Kopffüßer nie zuvor in solcher Tiefe gesichtet worden war. Das Tier hat im Gegensatz zu den Cirrentragenden Kraken (Cirroctopoda), die noch unterhalb von 5000 Metern leben können, keine Flossen und ähnelt eher gewöhnlichen Kraken (Octopoda), die aber sonst im flacheren Meer zu Hause sind. Casper ist laut NOAA auch deshalb ungewöhnlich, weil er keine Pigmentzellen hat: Dies lasse ihn weiß und geisterhaft erscheinen.

dpa

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