Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Pistolenkrebs nach Pink Floyd benannt

Britischer Wissenschaftler Pistolenkrebs nach Pink Floyd benannt

Ein britischer Forscher hat eine von ihm entdeckte Art der Pistolenkrebse nach der Rockband Pink Floyd benannt.

Voriger Artikel
Sechsbeinige Sanitäter: Verletzte Ameisen alarmieren Helfer
Nächster Artikel
Zahl der Vogelgrippe-Fälle geht deutlich zurück

Eine an der Pazifikküste von Panama entdeckte Garnelenart aus der Familie der Pistolenkrebse.

Quelle: Arthur Anker/universidade Federal De Goiás Brazil

Oxford. Ein britischer Forscher hat eine von ihm entdeckte Art der Pistolenkrebse nach der Rockband Pink Floyd benannt.

Das Tier mit der auffälligen pinkfarbenen Schere wurde von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Sammy De Grave von der Universität Oxford als eigene Spezies identifiziert. Der Krebs lebt vor der Küste Panamas.

„Ich höre Pink Floyd seit 1979 (das Album) The Wall veröffentlicht wurde. Ich war damals 14 Jahre alt. Die Beschreibung dieser neuen Art von Pistolenkrebs war die perfekte Gelegenheit meiner Lieblingsband endlich ein Zeichen der Zustimmung zu geben“, sagte De Grave einer Mitteilung zufolge.

Pistolenkrebse betäuben oder töten Beutefische mit einem lauten Knall, den sie mit ihren Scheren erzeugen. Daher werden sie auch Knallkrebse genannt. Synalpheus pinkfloydi, wie die Spezies offiziell heißt, ist äußerlich kaum von einer bereits bekannten Art zu unterscheiden. Das Team um De Grave konnte aber erhebliche genetische Abweichungen nachweisen. Veröffentlicht wurde die Entdeckung am Mittwoch in der Fachzeitschrift „Zootaxa“.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Extrem seltene Tiere
Der Kalifornische Schweinswal (Phocoena sinus), auch Vaquita genannt, gehört zu den kleinsten Walen der Welt. Die Tiere werden nur rund 1,50 Meter lang und wiegen etwa 40 Kilogramm.

Mexiko will die extrem seltenen Kalifornischen Schweinswale vor dem Aussterben bewahren. Schätzungen zufolge leben nur noch 30 Exemplare der kleinen Meeressäuger im Norden des Golfes von Kalifornien.

mehr
Mehr aus Wissenschaft