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Russische Ebola-Impfstoffe sollen in Guinea getestet werden

Moskau Russische Ebola-Impfstoffe sollen in Guinea getestet werden

Zwei neuentwickelte russische Ebola-Impfstoffe sollen in Guinea in Westafrika bei einer Feldstudie mit 2000 Teilnehmern getestet werden.

Moskau. Zwei neuentwickelte russische Ebola-Impfstoffe sollen in Guinea in Westafrika bei einer Feldstudie mit 2000 Teilnehmern getestet werden. Das kündigte Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa in Moskau an.

Außerdem hätten russische Forscher ein Medikament zur Behandlung des hochgefährlichen Tropenfiebers entwickelt. Es stehe in Russland kurz vor der Zulassung, sagte Skworzowa.

Die Entdeckung der Impfstoffe hatte Präsident Wladimir Putin Mitte Januar verkündet. Westliche Forscher sahen den angeblichen Durchbruch skeptisch.

Während der Ebola-Epidemie in Westafrika 2014/15 mit 11 300 Toten halfen russische Ärzte vor allem in Guinea, einem traditionellen Verbündeten Russlands. Am Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau wurden in kürzester Zeit die Impfstoffe entwickelt. Sie seien an 84 Freiwilligen aus der russischen Armee erfolgreich getestet worden, sagte Institutschef Alexander Ginzburg.

Im Katastrophengebiet selbst ist bislang nur ein kanadischer Impfstoff erprobt worden. Durch die Feldstudie in Guinea könnten die russischen Präparate in dem Wettlauf möglicherweise gleichziehen.

dpa

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