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20 Menschen starben 2015 bei Unfällen

Güstrow 20 Menschen starben 2015 bei Unfällen

Die Polizei veröffentlicht die Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr / Zahlen sind gestiegen

Güstrow. Fünf Prozent mehr Verkehrsunfälle im Landkreis Rostock und mehr Tote auf den Straßen des Landkreises – die Verkehrsunfallstatistik der Polizei mit Zahlen des vergangenen Jahres ist ernüchternd.

6957 Verkehrsunfälle, mehr als als 300 als schon 2014 sind es in Zahlen ausgedrückt. Die Zahl der Menschen, die dabei tödlich verunglückt sind, stieg von 12 auf 20 an, immerhin noch 929 wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht, 159 unter ihnen waren schwer verletzt.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind die häufigsten Ursachen unangepasste Geschwindigkeit, Fehler beim Überholen und das Nichtbeachten der Vorfahrt. Besonders schlimme Folgen seien oft dann zu verzeichnen, wenn hohe Geschwindigkeiten und Fehler von Fahrzeugführern in Kombination auftreten, teilt die Polizei in Güstrow mit. So wie am 26. Juli 2015, als die Fahrerin eines Kleinwagens auf der A 20 bei Tessin einen sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähernden Audi beim Wechsel in die linke Spur übersah. Bei dem folgenden Unfall waren zwei Menschenleben zu beklagen, einer der Fahrzeuginsassen wurde schwer, drei weitere leicht verletzt.

Aber auch Unfälle unter Fahrradfahrern können tödlich enden, heißt es weiter, besonders dann, wenn Radler keinen schützenden Helm tragen.

Betrachtet man die Ursachen aller Unfälle mit Personen- oder erheblichem Sachschaden im Landkreis Rostock, dann seien diese auf das Nichtbeachten der Vorfahrtsregeln, gefolgt von überhöhter Geschwindigkeit, Fahren unter Alkohol und Fehler beim Überholen zurückzuführen.

701 Unfälle sind durch Fahrzeugführer zwischen 18-25 Jahren, 366 Unfälle von Kraftfahrern ab 75 Jahren verursacht wurden. Das entsprichen 10 Prozent und 5,3 Prozent am Gesamtunfallaufkommen. Die Polizei nahm im vergangenen Jahr 711 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten wegen falschen Überholens auf, 38160 aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen eingeleitet. 6055 Fahrzeugführer wurden ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen, 417 unter Alkohol.

Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Rostock lag bei 1994. Das entspricht einem Anteil von 28,7 Prozent am Gesamtunfallaufkommen. In 1197 Fällen entfernten sich Unfallbeteiligte unerlaubt vom Unfallort.

OZ

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