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30-Jähriger wegen versuchten Mordes vor Gericht

Rostock 30-Jähriger wegen versuchten Mordes vor Gericht

Der Mann hatte im Oktober 2016 mit einem Messer auf den neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin eingestochen. Der Grund: Eifersucht.

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Im Haus der Justiz hat auch das Landgericht Rostock seinen Sitz.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Wegen versuchten Mordes aus Eifersucht muss sich ein Mann ab 27. April vor dem Landgericht Rostock verantworten. Der 30-Jährige soll nach Mitteilung des Gerichts von Freitag Ende Oktober vergangenen Jahres versucht haben, den neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin mit einem Messer zu ermorden.

Die Frau hatte sich von dem Angeklagten nach einer knapp einjährigen Beziehung und der Geburt des gemeinsamen Kindes getrennt und kurz darauf eine Beziehung mit dem späteren Opfer begonnen. Schon während einer zufälligen Begegnung der beiden Männer in der Wohnung der Frau in Laage (Landkreis Rostock) habe sich der Angeklagte eifersüchtig und drohend verhalten, hieß es vom Landgericht.

Ende Oktober habe er eine stärkehaltige Substanz in den Autotank des neuen Lebensgefährten gefüllt. Dieser sei deshalb hinter der Ortschaft Goritz mit dem Wagen liegengeblieben. Der Angeklagte sei dort auf den Nebenbuhler gestoßen und habe den Entschluss gefasst, ihn zu töten. Er sei mit dem Messer in der Hand auf das arglose Opfer zugegangen und habe auf ihn eingestochen.

Das Opfer habe eine zehn Zentimeter lange klaffende Hautwunde erlitten, teilte das Gericht mit. Der Angeklagte habe auch noch ein zweites Mal zugestochen. Das Opfer konnte in einen Wald fliehen und sich verstecken. Später konnte der Verletzte ein Auto stoppen. Er musste vier Tage lang stationär behandelt werden.

dpa/mv

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