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86-Jähriger rast durch Wohngebiet – Hund getötet

Rostock 86-Jähriger rast durch Wohngebiet – Hund getötet

Offenbar hatte der Mann bei dem Unfall am Montagnachmittag in Rostock gesundheitliche Probleme. Er wurde leicht verletzt, der Hundehalter blieb unverletzt. Mehrere Autos wurden beschädigt.

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Ein Mann hat bei einer Irrfahrt in Rostock mehrere Autos beschädigt und einen Hund getötet. Der 87-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Offenbar hatte er gesundheitliche Probleme.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Ein Mann hat bei einer Irrfahrt in Rostock mehrere Autos beschädigt und einen Hund getötet. Der 86-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

 

Wie die Polizei mitteilte, rammte der Mann beim Einparken seines Fahrzeugs in der Thomas-Mann-Straße gegen 14.30 Uhr zunächst ein Auto, das er zudem gegen ein zweites Auto schob. Dann bekam er offenbar gesundheitliche Probleme, drückte dadurch das Gaspedal durch und raste mit etwa 80 Stundenkilometern durch die Thomas-Mann-Straße in Richtung Gerhart-Hauptmann-Straße. Erlaubt sind hier 30 Stundenkilometer.

Zwei Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens mussten sich mit einem Sprung von der Straße retten. Bei der Irrfahrt passierte der Senior zudem eine Kindertagesstätte. Das Auto überfuhr mehrere Holzpoller und ein Verkehrsschild. Dann schleuderte es gegen einen Metallzaun und kam im Vorgarten eines Mehrfamilienhauses in der Gerhart-Hauptmann-Straße zum Stehen. Ein Mann ging mit seinem Hund zu der Zeit vor dem Haus Gassi, der Mops wurde vor dem Hauseingang von dem Auto erfasst und starb. Der Hundehalter konnte ausweichen und blieb unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen waren an dem Auto des Rentners keine Kennzeichen angebracht. Warum der 86-Jährige trotzdem mit dem Fahrzeug fuhr, ist noch unklar.

Die Höhe der Schäden schätzt die Polizei auf über 10 000 Euro.

OZ

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