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A-20-Unfall: Polizei warnt Gaffer

Greifswald A-20-Unfall: Polizei warnt Gaffer

Unter Androhung von Platzverweisen hat die Polizei Schaulustige bei dem Unfall auf der Autobahn 20 nahe Greiswald daran gehindert, sich dem Unglücksort zu nähern. Vorläufig gilt dort jetzt ein Tempolimit von 60 Stundenkilometern.

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Nach einem Unfall auf der A 20 bei Greifswald wird ein kaputtes Auto geborgen.

Quelle: Tilo Wallrodt

Greifswald. Nur unter Androhung von Platzverweisen und Bußgeldern hat die Polizei einige Schaulustige bei dem schweren Unfall am Mittwochabend auf der Autobahn 20 nahe Greiswald daran hindern können, sich dem Unglücksort zu nähern. Es seien sogar Leute dabei gewesen, die mehrmals versuchten, an den Absperrungen vorbeizukommen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag.

 

Bei dem Unfall, der durch einen geplatzten Reifen eines Lasters ausgelöst wurde, waren sechs Menschen verletzt worden, vier davon schwer (Die OZ berichtete). Die Autobahn musste bis zum frühen Donnerstagmorgen gesperrt werden. An dem Unfall waren insgesamt zwei Lkw und sechs Autos beteiligt. Die Bergung gestaltete sich schwierig. Einer der verunglückten Lastwagen hatte Harnstoffdünger geladen, der auf die Fahrbahn lief. Vorläufig gilt ein Tempolimit von 60 Stundenkilometern an der Unglücksstelle, teilte die Polizei mit.

Gaffer wollten zu Fuß zur Unfallstelle

Die Schaulustigen hätten in den Staus ihre Autos verlassen und dann versucht, zu Fuß zu der langgezogenen Unfallstelle zu gelangen, sagte die Sprecherin. Sie hätten sich dabei teilweise auch nicht durch die als Sperren abgestellten Polizeiautos stören lassen. Derzeit lägen aber keine Erkenntnisse darüber vor, dass sich Schaulustige direkt an den Unfallautos befunden und so die Rettungsarbeiten behindert hätten.

Unfall verursacht hohen Sachschaden

Der 57-jährige Fahrer des Lkws wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er und ein 46-jähriger Pkw-Fahrer sowie zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Zwei Menschen wurden leicht verletzt und konnten das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen. Der Sachschaden wird auf mehrere 100 000 Euro geschätzt. Durch den Unfall wurde die Mittelschutzplanke auf etwa 150 Metern beschädigt.

OZ

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