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Ärger um rechte Kundgebung

Ribnitz-Damgarten Ärger um rechte Kundgebung

Die Veranstaltung fand vor einem Wohnblock statt, in dem der Großteil der in Ribnitz-Damgarten untergebrachten Asylbewerber lebt.

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In Ribnitz-Damgarten gibt es Ärger um eine NPD-Kundgebung.

Quelle: Ernst Fischer

Ribnitz-Damgarten. Die Stadt Ribnitz-Damgarten ist sauer auf den Landkreis Vorpommern-Rügen. „Wir sind erbost und haben schon ein Schreiben an Landrat Ralf Drescher aufgesetzt“, sagt Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos). Grund ist eine Wahlkampf-Veranstaltung der rechtsextremen NPD – offenbar genehmigt vom Landkreis. Die Kundgebung fand am Freitag ausgerechnet vor einem Wohnblock statt, in dem der Großteil der in der Bernsteinstadt untergebrachten Asylbewerber lebt.

Vom Landkreis heißt es, dass die Veranstaltung nicht bekannt war. Zudem sei die Polizei zuständig gewesen, da es sich um eine sogenannte Spontanversammlung gehandelt habe. Dem widerspricht die Polizei. Es sei eine geplante Veranstaltung gewesen, nur mit neuer Zeit und anderem Ort. Dennoch hätte sie 48 Stunden vorher angemeldet werden müssen.Wenige Stunden zuvor war eine NPD-Veranstaltung auf dem Ribnitzer Marktplatz wegen einer Trauerfeier abgesagt worden.

Laut Polizeiangaben hatten mehr als 100 Menschen an der Veranstaltung in Ribnitz West teilgenommen. Größere Zwischenfälle gab es keine.

Robert Niemeyer

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