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Altes Elisabeth-Heim im Belagerungszustand

Rostock Altes Elisabeth-Heim im Belagerungszustand

Seit einer Woche ist die alte Orthopädie besetzt. Die Initiative „Betty bleibt“ demonstriert damit gegen den genehmigten Abriss des Hauses an der Rostocker Ulmenstraße. Der Eigentümer will das Gebäude vorerst nicht von der Polizei räumen lassen.

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Polizei rund um die Uhr: Die Beamten sehen von der Räumung des alten Elisabeth-Heimes in Rostock noch ab, verhindern aber weitere „Besuche“ in der Ruine.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Der Streit um die Zukunft der alten Orthopädie an der Rostocker Ulmenstraße droht zu eskalieren: Seit gut einer Woche ist das Elisabeth- Heim von Gruppe der Initiative „Betty bleibt“ besetzt. Mit der Hausbesetzung wollen sie einen Abriss des alten Gebäudes verhindern. Das Studentenwerk Rostock plant auf der Fläche den Bau eines neuen Wohnheimes für angehende Akademiker sowie eine Mensa mit 400 Plätzen. „Betty bleibt“ hingegen will das Haus sanieren und zu einem selbstverwalteten Treffpunkt für Initiativen machen.

Das Gebäude ist seit dem Wochenende von der Polizei abgeriegelt. „Wir setzen aber auf Gespräche“, betont Kai Hörig, Geschäftsführer des Studentenwerkes. Sollten für Dienstag geplante Verhandlungen mit den Besetzern scheitern, könnte die Polizei das Haus jederzeit räumen. Nach OZ-Informationen haben sich zehn Personen im ersten Stock verbarrikadiert.

Andreas Meyer

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