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Autobahn 19 nach stundenlanger Sperrung wieder frei

Malchow-Petersdorf Autobahn 19 nach stundenlanger Sperrung wieder frei

Auf der Petersdorfer Brücke beim südmecklenburgischen Malchow ist am Montag kurz nach Mitternacht ein Sattelzug verunglückt und hat die Baustelle demoliert.

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Engpass: An der Petersdorfer Brücke wird gebaut.

Quelle: Bernd Wüstneck/dpa

Malchow-Petersdorf. Ein Lastwagenfahrer hat mit einem Unfall die Autobahn 19 Berlin-Rostock bei Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) in beiden Fahrtrichtungen stundenlang blockiert. Die Sperrung an der Baustelle auf der Petersdorfer Brücke dauerte rund 14 Stunden und konnte erst am Montagnachmittag aufgehoben werden, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei in Linstow (Landkreis Rostock) sagte. Der 48 Jahre alte Lkw-Fahrer war nachts in Fahrtrichtung Berlin unterwegs, blieb aber unverletzt.

Vermutlich durch Unaufmerksamkeit durchbrach das Fahrzeug kurz nach Mitternacht auf der zweispurigen Brücke die Betontrennwand auf fast 50 Metern und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Der Lkw hatte Straßenbaumaschinen geladen.

Bei dem Unfall traten Betriebsstoffe aus. Die Fahrbahn musste aufwendig gereinigt werden, zudem wurden die Betontrennwände aus Sicherheitsgründen wieder aufgestellt. Der Schaden wurde auf mindestens 25 000 Euro geschätzt.

Die Brückenbaustelle gilt als Nadelöhr auf der A19. Deshalb waren die Trennwände erst vor wenigen Tagen aufgestellt worden. Vor etwa einem Monat war an der selben Stelle ein Lkw-Fahrer auf die Gegenfahrbahn gekommen und als Falschfahrer bis zur nächsten Ausfahrt weitergefahren. Zusammenstöße gab es damals nicht.

Die marode Autobahnbrücke der A 19 ist seit Monaten halbseitig gesperrt. Sie wird bis Sommer 2018 für rund 30 Millionen Euro durch einen Neubau ersetzt.

OZ

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