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Bahn frei für Blaulicht und Sirene

Rostock Bahn frei für Blaulicht und Sirene

Viele Autofahrer hindern unwissend Rettungskräfte an ihrer Arbeit. Auch in Rostock vergehen wertvolle Minuten, wenn ein Verkehrsteilnehmer eine Kreuzung blockiert.

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Im Stadtteilen wie unter anderem der Kröpeliner-Tor-Vorstadt in Rostock gibt es viele enge Straßen und kaum Möglichkeiten auszuweichen. Hier können auch parkende Autos für die Einsatzkräfte zum Hindernis werden.

Quelle: Stefan Tretropp

Rostock. Täglich verlieren Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr wertvolle Sekunden, wenn sie mit Blaulicht und Sirene auf dem Weg zu ihrem Einsatzort sind. Der Grund: Unwissende Fahrer blockieren Kreuzungen oder reagieren unberechenbar. „Innerorts geht es darum, sofort freie Bahn zu schaffen, sobald ein Wagen mit Blaulicht und Martinshorn im Anmarsch ist“, sagt Stefan Kieckhöfer, Sprecher der Rostocker Feuerwehr. Dabei machen sich die Autofahrer bei Missachtung sogar strafbar. „Im schlimmsten Fall kann die Blockierung als unterlassene Hilfeleistung gelten.“ Meist handelt es sich jedoch mindestens um eine Ordnungswidrigkeit.

Es gebe drei große Probleme: Falschparker in engen Straßen. Autofahrer, die auch auf zweispurigen Straßen panisch bremsen, anstatt in Ruhe auszuweichen und weiterzufahren. Und rote Ampeln.  Die Fahrer würden sich einfach nicht trauen, die Haltelinie zu überfahren.  „Aber man darf dann bei Rot fahren, das muss man sogar“, so Kieckhöfer. Wichtig sei hier, keine abrupten Manöver durchzuführen, sondern aufmerksam zu bleiben und auf andere Verkehrsteilnehmer, wie zum Beispiel Fahrradfahrer, zu achten.

Johanna Hegermann

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