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Betrüger ergaunern knapp 15 000 Euro

Wieck Betrüger ergaunern knapp 15 000 Euro

Weil ihm am Telefon ein Gewinn versprochen wurde, zahlte ein Mann aus Wieck mehrmals die geforderten Versicherungs- und Depotgebühren.

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Ein Mann aus Wieck wurde um knapp 15 000 Euro betrogen.

Quelle: Stephan Jansen/dpa

Wieck. Ein Mann aus Wieck auf dem Darß (Vorpommern-Rügen) ist um knapp 15 000 Euro betrogen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, erhielt der Mann Anfang Mai einen Anruf von einer Frau, die ihm ein Zeitungs-Abo verkaufen wollte. Der Vertrag kam nicht zustande, man habe sich aber über einen namhaften Autohersteller unterhalten.

Einige Tage später erhielt der Wiecker einen Anruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter des Autoherstellers, der ihm zu einem Gewinn in Höhe von 28000 Euro gratulierte. Allerdings würde sich eine andere Firma wegen der Auszahlungsmodalitäten melden. In diesem Anruf wurden 900 Euro in Form von Gutscheinen für die Notargebühren verlangt. Weiterhin meldete sich eine mit dem Transport beauftragte Sicherheitsfirma und verlangte mehr als 4000 Euro Versicherungsgebühr.

Als der Gewinn trotz der bezahlten „Gebühren“ nicht zum vereinbarten Termin ausgezahlt worden war, wurde der Mann misstrauisch und fragte bei der Sicherheitsfirma nach. Die Mitarbeiterin entschuldigte sich und teilte mit, dass die Höhe des Gewinns aufgrund eines Zahlendrehers 82 000 Euro betrage und die Auszahlungsmodalitäten neu geklärt werden müssten. Vermutlich um die Zweifel des Mannes zu zerstreuen, rief kurz darauf ein angeblicher Polizist aus Prerow an und bestätigte die Glaubwürdigkeit der Sicherheitsfirma.

Aufgrund der Angaben des vermeintlichen Polizeibeamten leistete der Mann weitere Zahlungen für die nun gestiegene Versicherung und Depotgebühren. Der angekündigte Gewinn blieb aus. Als der Mann nach dem Verbleib des Geldes fragte, wollten die Betrüger die Gewinnsumme ein weiteres Mal erhöhen. Nachdem wieder ein angeblicher Beamter der Polizeistation Prerow anrief und versicherte, dass alles seine Richtigkeit habe, meldete sich der Mann am 20. Mai bei der Polizei in Barth, um Anzeige zu erstatten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte er schon knapp 15 000 Euro gezahlt.

Anika Wenning

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