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Betrugsfälle in Grimmen sehr häufig

Grimmen Betrugsfälle in Grimmen sehr häufig

Mit Kriminalhauptkommissar Andreas Hamann hatte der Sozialverband einen interessanten Gast zu seinem jüngsten Männer- und Frauenfrühstück eingeladen.

Grimmen. Mit Kriminalhauptkommissar Andreas Hamann hatte der Sozialverband einen interessanten Gast zu seinem jüngsten Männer- und Frauenfrühstück eingeladen. Der 52-jährige Kriminalist berichtete nicht nur Interessantes aus seiner langjährigen Polizeilaufbahn, sondern stand den gut 30 Besuchern auch Rede und Antwort.

In der Außenstelle Grimmen des Kriminalkommissariats (KK-Ast) sind die Beamten für rund 40000 Einwohner verantwortlich. „Wir sind u. a. verantwortlich für Fälle von Körperverletzung, Diebstahl und Drogendelikten, aber auch Beleidigungen und Hausfriedensbruch fallen in unseren Bereich“, berichtet der Leiter der KK-Ast. Dabei seien die Drogendelikte mit vier Prozent sehr gering, wogegen Fälle von Cyberkriminalität immer mehr zunähmen. „Gerade Kinder, die heute mit Whatsapp und Facebook aufwachsen, wissen teilweise kaum, dass sie mit manchen ihrer Äußerungen in den von ihnen genutzten sozialen Medien bereits eine Straftat begehen“, macht Hamann deutlich.

Mit dem Bild vom kriminellen Flüchtling dagegen könne er nicht mitgehen. Natürlich gebe es überall schwarze Schafe, doch gerade mit Asylbewerbern habe er in der jüngsten Zeit kaum negative Erfahrung gemacht. „Es gab Aussetzungen zwischen den Flüchtlingen, zu denen wir gerufen wurden“, beschreibt er seine Erfahrungen von Einsätzen, die er mit der KK-Ast zum Beispiel in Tribsees gemacht habe. Auf Grund ihrer Abstammung und verschiedenen moralischen und ethischen Grundsätze seien sie miteinander in Streit geraten. Doch es gebe kaum Straftaten von Flüchtlingen, die in den Kreis hinaus gingen.

Betrugsdelikte beschäftigten die Beamten am meisten. Handtaschendiebstahl, Enkeltrick, Diebstahl durch vortäuschen einer Notlage oder Amtsanmaßung, Betrug bei den sogenannten Kaffeefahrten – die Palette sei breit. Und leider komme es sehr häufig vor, dass besonders ältere Menschen Opfer einer solchen Straftat werden. Haman riet deshalb, besonders wachsam zu sein und bei merkwürdig erscheinenden Begebenheiten die Polizei zu informieren.

OZ

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