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Betrugsmasche mit angeblich goldenem Ring

Stralsund Betrugsmasche mit angeblich goldenem Ring

Die Polizei warnt vor einem Betrüger, der Ende vergangener Woche in der Tribseer Vorstadt sein Unwesen getrieben hat.

Stralsund. Die Polizei warnt vor einem Betrüger, der Ende vergangener Woche in der Tribseer Vorstadt sein Unwesen getrieben hat. Der Mann hatte eine 60-jährige Frau angesprochen, die gerade in ihre Wohnung in der Baumschulenstraße gehen wollte. Er zeigte ihr einen goldfarbenen Ring. In gebrochenem Deutsch schilderte er, dass er ihn vor dem Hausaufgang gefunden hätte und nun von dem Eigentümer einen Finderlohn von drei bis vier Euro haben wolle. Die Stralsunderin gab zu verstehen, dass sie sich im Haus nach dem möglichen Eigentümer erkundigen würde. Dazu übergab der Unbekannte den Ring, die Frau ging in den Hausflur, die Tür fiel zu. Der Mann verschwand. Der Ring war sehr schwer und hatte eine Prägung 585 an der Innenseite. Eine Überprüfung deckte den Schwindel auf. Der Ring war aus Messing. Betrüger nutzen die geschilderte Masche, um sich beispielsweise Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, erklärte eine Polizeisprecherin. Bislang sind der Stralsunder Polizei keine weiteren Fälle bekannt geworden. Allerdings sei an dieser Stelle nochmal davor gewarnt, Fremde ins Haus zu lassen oder angebliche Fundsachen anzunehmen. Das kann im Fundbüro oder bei der Polizei geschehen.

OZ

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