Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° wolkig

Navigation:
Betrunkener Busfahrer wollte sich das Leben nehmen

Wismar Betrunkener Busfahrer wollte sich das Leben nehmen

Eigentlich sollte die Autobahnpolizei einen medizinischen Notfall begleiten. Auf dem Autobahn-Parkplatz „Selliner See“ (Fahrttichtung Rostock) erwartete die Beamten jedoch ein ganz anderes Problem.

Voriger Artikel
Rocker feiern – Polizei kontrolliert
Nächster Artikel
Rotes Kreuz übt unter freiem Himmel

Nach ersten Informationen sollten die Beamten der Autobahnpolizei einen medizinischen Notfall begleiten.

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Wismar. Eine mehrtägige Reise nach Rügen endete für eine Reisegruppe aus Delmenhorst (Niedersachsen) am Samstag bereits auf dem A 20-Parkplatz „Selliner See“ bei Wismar. Ihr Busfahrer konnte nicht weiterfahren.

Die Autobahnpolizei hatte gegen Mittag von der Leitstelle die Information erhalten, dass sie einen medizinischen Notfall begleiten solle. Der 64-jährige Fahrer eines Reisebusses habe auf dem Parkplatz „Selliner See“, Fahrtrichtung Rostock, vermutlich einen Zuckerschock erlitten. Rettungswagen und Notarzt seien bereits unterwegs.

Auf dem Parkplatz angekommen, stellten die Beamten fest, dass der Fahrer keinen Zuckerschock, dafür aber ziemlich getankt hatte. Der Atemalkoholgehalt lag bei 1,93 Promille. Die Situation spitzte sich zu, als der 64-Jährige bei der Anzeigenaufnahme angab, er könne nicht mehr nach Hause und wolle sich das Leben nehmen. Rettungskräfte brachten ihn daraufhin ins Klinikum nach Wismar.

Der Reisebus blieb erstmal auf dem Parkplatz. Reiseveranstalter und Busunternehmen organisierten einen Ersatzfahrer und mit ihm ging es für die Delmenhorster dann doch noch auf die Insel Rügen.

Sylvia Kartheuser

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
OZ-Bild
mehr
Mehr aus Aktuelle Beiträge