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Buttersäure gegen Mäuse: Feuerwehr im Großeinsatz

Tribsees Buttersäure gegen Mäuse: Feuerwehr im Großeinsatz

Da ging die Schädlingsbekämpfung gründlich schief: Ein Mittel gegen Wühlmäuse sorgte gestern gegen 13.30 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehren der Region.

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Feuerwehr-Einsatz gestern Mittag in Tribsees.

Quelle: Raik Mielke

Tribsees. Da ging die Schädlingsbekämpfung gründlich schief: Ein Mittel gegen Wühlmäuse sorgte gestern gegen 13.30 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehren der Region. Nach OZ-Informationen hatte ein Eigenheimbewohner in der Willi-Braun-Straße in Tribsees auf seinem Grundstück eine Fläche von rund zwei Quadratmetern mit Buttersäure behandelt.

„Hierbei sind Dämpfe entstanden, die bei einer Nachbarin für Atemprobleme sorgten“, informiert Maik Linke, der die Einsatzleitung übernahm. Aufgrund der Einstufung von Buttersäure als Gefahrengut und der unklaren Lage wurden neben den 15 Feuerwehrleuten aus Tribsees zahlreiche weitere Einsatzkräfte aus den Wehren in Grimmen und Hugoldsdorf gerufen. „Die Kameraden aus Ribnitz und Velgast konnten ihren Einsatz abbrechen“, erklärte Linke.

Die geschädigte Frau wurde zuerst im Rettungswagen versorgt, ehe es ins Krankenhaus ging. Beamte des Grimmener Polizeireviers waren sofort vor Ort und nahmen den Vorfall auf. Zu klären gilt, inwieweit der Einsatz von Buttersäure zulässig ist. Die Wohnsiedlung wurde während des Einsatzes von Feuerwehrleuten vorsorglich abgeriegelt. Anwohner wurden dazu aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten.

rm

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PI Anklam

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