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DLRG befürchtet viele Badeunfälle mit Flüchtlingen

Rostock DLRG befürchtet viele Badeunfälle mit Flüchtlingen

Zahlreiche Asylbewerber in MV können nur schlecht oder gar nicht schwimmen. Kurse und Kampagnen sollen dabei helfen, dass sich das ändert.

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Viele Badegäste stürzen sich trotz Badeverbots in die Ostsee. Für Flüchtlinge kann der Sprung ins Nass auch bei ruhiger See lebensgefährlich werden, denn viele von ihnen können nicht schwimmen.Viele Flüchtlinge können nicht schwimmen und wissen nicht, wo in der Ostsee gefährliche Strömungen

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns Wasserretter sind in erhöhter Alarmbereitschaft: Weil immer mehr Asylbewerber im Land leben, könnte die Zahl der Badetoten nach oben schnellen. Viele Flüchtlinge können kaum oder gar nicht schwimmen, wollen sich aber ins Badevergnügen stürzen. Auch über die Gefahren der Ostsee seien sich viele gar nicht bewusst, warnt Thorsten Erdmann von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Brandung, Wellen und Strömungen seien schon für Einheimische unberechenbar. „Die meisten Flüchtlinge kennen das aus ihrer Heimat überhaupt nicht.“

Fast 500 Menschen sind laut DLRG-Statistik 2015 bundesweit ertrunken. Zu den Opfer zählten 27 Flüchtlinge. In den Gewässern Mecklenburg-Vorpommerns waren im vergangenen insgesamt 27 Menschen umgekommen, viele davon während der Sommermonate.

Antje Bernstein

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